Stärkung des europäisch-arabischen Dialogs

UNESCO-Konferenz von 31. Mai bis 1. Juni 2012 in Wien

Wien (OTS) - Die internationale Konferenz der UNESCO-Kommission
und der MBI Foundation "Euro-Arab Dialogue: Beitrag zu einem neuen Humanismus" fand von 31. Mai bis 1. Juni 2012 im Wiener Grand Hotel statt.

Rund 200 Teilnehmer aus 67 Nationen blickten an diesen zwei Tagen auf den europäisch-arabischen Dialog der letzten zehn Jahre zurück und diskutierten neue Möglichkeiten und innovative Maßnahmen zur weiteren Entwicklung der Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Kultur, Wissenschaft und Kommunikation. Vor allem mit der Förderung von Toleranz und gegenseitigem Respekt soll der europäisch-arabische Dialog gestärkt werden.

Die Konferenz in Wien wurde durch die großzügige Unterstützung von Philanthrop und Geschäftsmann Scheich Mohamed Bin Issa Al Jaber, Gründer und Vorsitzender des MBI Al Jaber Foundation ermöglicht. Als Gastgeber lud Scheich Al Jaber zum Gala-Dinner zu Ehren der UNESCO Generaldirektorin Irina Bokova und den Vertretern aus 48 europäischen und 19 arabischen Staaten. Gäste waren Diplomaten und Minister, darunter Dr. Mustafa A.G. Abou Chagur, Vize-Premierminister von Libyen.

"Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für diese Konferenz. Es ist nicht nur der 10. Jahrestag des europäisch-arabischen Dialogs, -derzeit blicken wir gespannt auf die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in der arabischen Region", so Scheich Al Jaber, Gründer der MBI Foundation in seiner Eröffnungsrede. Neben Scheich Al Jaber eröffneten Irina Bokova, Generaldirektorin der UNESCO, Eva Nowotny, Präsidentin der österreichischen UNESCO Kommission und Sebastian Kurz, Staatssekretär für Integration die Konferenz. Irina Bokova erklärte in ihrer Ansprache, dass die Zeit reif sei, um die Initiative weiterzutragen und, dass "die jetzigen Veränderungen in der arabischen Welt den Menschen dort neue Möglichkeiten für Demokratie und Frieden eröffnen."

Für das Engagement in diesem Dialog, der Förderung der Koexistenz sowie der Kultur der Toleranz und für die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit, wurden Irina Bokova, Generaldirektorin der UNESCO, und Scheich Mohamed Bin Issa Al Jaber, Präsident der MBI Al Jaber Foundation, mit der ISESCO Goldmedaille ausgezeichnet. Dr. Abdulaziz Othman Altwaijri, Generaldirektor der Islamischen Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (ISESCO) überreichte die Medaille als "Anerkennung der Bemühungen, von der UNESCO und der MBI Al Jaber Foundation zur Förderung des Zusammenlebens und des Dialogs."

Das "Euro-Arab Dialogue" Projekt wurde 2001 in Genf zur Stärkung der interregionalen Zusammenarbeit zwischen nationalen Kommissionen ins Leben gerufen. Dabei soll das kulturelle Verständnis besonders durch Bildungsprojekte, wie die Förderung von Partnerschaften zwischen Schulen, UNESCO-Clubs und ähnlichen Projekten gefördert und gestärkt werden.

MBI Al Jaber Foundation

Die MBI Al Jaber Foundation ist eine in Großbritannien eingetragene Wohltätigkeitsorganisation (Charity Reg. Nr. 1093439) mit Sitz in London. Ihr Ziel ist es, durch Bildungs-und Kulturaktivitäten Beziehungen zwischen dem Nahen Osten und der übrigen Welt zu pflegen. Unter anderem betreibt sie ein langjähriges Stipendienprogramm. Seine Exzellenz Scheich Bin Issa al Jaber ist Gründer der MBI Al Jaber Foundation und CEO und Chairman von MBI International. MBI International führt weltweit Hotels und Resorts, beschäftigt sich mit Immobiliententwicklung und ist in der Öl- und Gasindustrie sowie im Agronomie-Bereich erfolgreich tätig.

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Alfred Autischer
Sprecher Scheich Al Jaber in Österreich
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