VPI fordert grundlegende Finanzbildung in der Pflichtschule

Saalfelden (OTS) -

  • 1 Wochenstunde "Finanz und Wirtschaft" für 10- bis 14-Jährige würde für notwendiges Basiswissen sorgen
  • Menschen sind mit den einfachsten Finanzinformationen überfordert sind
  • Vermittlung von Finanzkompetenz kann nicht Aufgabe von Privaten sein

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Um das Finanzwissen der Österreicher ist es schlecht bestellt, stand dieser Tage in österreichischen Medien zu lesen. Gemeinsam mit Polen liege Österreich auf dem letzten Platz einer aktuellen Studie. "Dieses Ergebnis überrascht uns nicht, sondern bestätigt nur unsere Erfahrungen aus der Vergangenheit", sagt Hermann Stöckl, Vorsitzender der Geschäftsleitung der VPI Vermögensplanungs GmbH. "Wir erleben in unserer täglichen Praxis, dass Menschen bereits mit einfachen Fragen zum Thema Kredit oder Ratenzahlungen überfordert sind." Für komplexere Inhalte, wie die Chancen und Risiken einer Veranlagung an den internationalen Kapitalmärkten, fehlt häufig grundlegendes Basiswissen, auf das eine Beratung aufbauen könnte. Den Menschen ist dieses Wissensdefizit durchaus bewusst, dennoch wird dieses Thema von der Politik tot geschwiegen. "Es ist daher höchste Zeit, dass die Politik diese Thematik aufgreift. Bereits eine Wochenstunde zum Thema Finanz- und Wirtschaft für 10- bis 14-Jährige würde ausreichen, um den Menschen mehr Kompetenz im täglichen Umgang mit ihrem eigenen Geld zu vermitteln", fordert Stöckl.

Jugendliche werden heute bereits sehr früh mit Kredit- und Ratenzahlungen konfrontiert, ohne das entsprechende Wissen im Umgang mit diesen Verbindlichkeiten zu haben. Zu den häufigsten Schuldenfallen junger Menschen zählen neben dem Handy vor allem das Einkaufen übers Internet und vermeintlich günstige Ratenzahlungsangebote. Die Verschuldung unserer Jugend ist ein Thema, vor dem wir unsere Augen nicht verschließen dürfen. "Je früher die Finanzbildung beginnt, desto besser."

Auch das Thema Altersvorsorge darf dabei nicht ausgespart werden. "Innerhalb unseres ganzheitlichen Beratungsansatzes wenden wir sehr viel Zeit für die Vermittlung von Finanzwissen auf. Aber es kann nicht im Sinne der Politiker sein, dass diese Aufgabe privaten Unternehmen zukommt." Vielmehr sollte es im öffentlichen Interesse sein, die Kompetenz der Menschen im täglichen Umgang mit dem eigenen Geld zu erhöhen. "Als privates Unternehmen können wir diesen Prozess nur unterstützen."

Die VPI Vermögensplanung GmbH wurde 1997 gegründet und betreut heute österreichweit mehr als 4500 Kunden in allen Belangen der privaten und betrieblichen Vorsorge. Die zentrale Aufgabe der VPI ist die Planung, die Sicherung und der langfristige Aufbau von Kundenvermögen sowie das Schuldenmanagement privater Haushalte.

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Martina Taxer, VPI Vermögensberatung GmbH
Tel: 0664 4424467, E-Mail: martina.taxer@vpi.at

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