- 04.06.2012, 10:48:10
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BZÖ-Grosz begrüßt "späte Einsicht" Grafs
Erst Druck der Öffentlichkeit verhilft Wiener Pensionistin zu ihrem Recht
Wien (OTS) - "Der heute angekündigte Rückzug von Dr. Martin
Graf aus der Privatstiftung der Wiener Pensionistin ist ein viel zu
spät gesetzter Akt der moralischen Selbstverständlichkeit. Nur dem
Druck der medialen Öffentlichkeit und der Empörung der Bürgerinnen
und Bürger unseres Landes ist es schlussendlich zu verdanken, dass
Graf seinen Weg der Ignoranz und Gier zumindest in dieser traurigen
Angelegenheit endlich verlassen hat. Es ist eigentlich eine Schande,
dass man Graf die Begriffe Ehre, Moral und Anstand erst mit
politischem Druck beibringen muss. Es gibt wirklich zu denken, dass
Graf Gewinnmaximierung zumindest bis heute über das persönliche
Schicksal einer älteren Dame ging", begrüßte BZÖ-Justizsprecher Abg.
Gerald Grosz den heutigen Rücktritt des FPÖ-Mandatars als ersten
Schritt der Läuterung.
Dieser Rückzug könne aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Graf
moralisch und menschlich abgedankt habe. "Seine eigene Partei wird
sich überlegen müssen, ob nicht das Handeln Grafs geradezu diametral
zu den angeblichen Vorstellungen und Forderungen der FPÖ steht.
Während die FPÖ behauptet, für den "kleinen Mann" da zu sein, wird
die "kleine Frau" ausgeraubt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass
FPÖ-Chef Strache damit besonders glücklich und dieser Fall mit der
heutigen Entscheidung Grafs erledigt ist", so Grosz abschließend.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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