• 30.05.2012, 13:32:27
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Neue Ermittlungsergebnisse im "Fall Wastl"

Exklusiv: Die irre Beichte des Tatverdächtigen; das Interview mit seiner Verlobten

Wien (OTS) - Wie NEWS in seiner am kommenden Donnerstag
erscheinenden Ausgabe berichtet, hat Erich W. mittlerweile in
Verhören zugegeben, Heidrun Wastl kurz vor ihrem Tod "unabsichtlich
attackiert" zu haben. Seit 28. September 2001 hatte die
Kindergartenhelferin aus Niederösterreich als vermisst gegolten;
Anfang 2012 rollten die Cold-Case-Fahnder des BKA die mysteriöse
Causa auf; vergangene Woche wurde der 42-jährige Tischler unter
dringendem Mordverdacht in Untersuchungshaft genommen.

Vorerst behauptete er in Vernehmungen, Heidrun Wastl sei einst bei
einem Waldspaziergang in Ofenbach neben ihm gestürzt - und
verstorben. Später weitete er seine Aussagen aus, erzählte, dass ihn
die 32-Jährige angeblich während der Wanderung "plötzlich berührt",
und er daraufhin "reflexartig eine Abwehrbewegung mit einem Fuß oder
einer Hand" gemacht hätte. "Ich habe sie vermutlich getroffen", so
der Mann in Verhören. Bei ihrem Sturz, so erklärt er weiters, habe
sie "eine schwere Verletzung im Brustbereich" erlitten, die tödlich
gewesen sei. Und er wäre danach "in Panik von der Unfallstelle
gelaufen." Mitte Oktober 2001 will er noch einmal in das Waldstück
gegangen und nach Heidrun Wastl gesucht haben: "Doch ich fand sie
nicht mehr."

Exklusiv in NEWS spricht nun die Verlobte des Tatverdächtigen -
die mit ihm einen fünfjährigen Sohn hat: "Erich hatte oft sehr
schlimme Albträume", sagt sie, und dass sie und der Mann vorhatten,
demnächst zu heiraten und auszuwandern.

Rückfragehinweis:
Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103

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