- 30.05.2012, 13:22:45
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Glaser: Wir müssen Österreichs Entwicklungshilfe international sichtbarer machen
Entwicklungszusammenarbeit mehr ins Bewusstsein der ÖsterreicherInnen rufen
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Wir müssen Österreichs Hilfe international
sichtbarer machen - sowohl vor Ort als auch - durch die Involvierung
einer Vielzahl von heimischen Akteuren wie beispielsweise Firmen oder
Universitäten in Österreich selbst. Das sagte heute, Mittwoch, der
ÖVP-Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit Abg. Franz Glaser
anlässlich der Sitzung des Unterausschusses des Außenpolitischen
Ausschusses. Dadurch werde auch die Notwendigkeit der
Entwicklungszusammenarbeit im Bewusstsein der Österreicher und
Österreicher besser in Erinnerung gerufen.
Erfreut zeigte sich der ÖVP-Sprecher darüber, dass für die Beiträge
an die Internationalen Finanzinstitutionen (IFI) die
Kontrollmechanismen verbessert wurden. Glaser verwies in diesem
Zusammenhang auf einen Bericht, der Ende dieses Jahres an das
Parlament geleitet werden soll: "Es ist wichtig zu wissen, was mit
dem Geld aus Österreich passiert und in welche Projekte es fließt.".
Institutionen wie etwa der Internationale Währungsfonds (IWF) oder
die Europäische Investitionsbank (EIB) seien wichtig, um Projekte
finanzieren zu können.
Glaser unterstrich, dass Fachleute aus Österreich auch in den
internationalen Finanzinstitutionen wie im Aufsichtsrat vertreten
seien und hob in diesem Zusammenhang auch das "Junior Professional
Officer (JPO) Programm" hervor, das es österreichischen
Jungakademikerinnen und -akademikern ermöglicht, einen ein- bis
maximal zweijährigen Einsatz bei den Vereinten Nationen und anderen
internationalen Organisationen zu absolvieren, um Erfahrung in der
multilateralen Zusammenarbeit zu erwerben. "Auf diese Weise soll
Österreicherinnen und Österreichern der Einstieg in eine
multilaterale Karriere erleichtert werden. Österreich wäre dadurch
stärker in den internationalen Gremien vertreten."
Insgesamt habe die multilaterale Hilfe gegenüber der bilateralen in
den letzten Jahren leicht zugenommen, wobei beide ihre Vorzüge
hätten. "Vor allem bilaterale Hilfe ist sehr effizient, weil sie
gleich vor Ort zum Einsatz kommt. Entwicklungshilfe-Projekte tragen
dazu bei, dass Österreich in diesen Ländern präsent ist. Damit wird
auch für österreichische Unternehmen ein Anknüpfungspunkt gelegt."
"Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es notwendig,
gegenüber den ärmsten Ländern der Welt Solidarität zu zeigen. Doch es
ist auch in unserem eigenen Interesse, wenn die Entwicklung und der
Lebensstandard in anderen Ländern aufwärts geht", verwies Glaser auf
die Folgen von Migration, Konflikten oder Klimawandel, die sich auch
auf unser Land negativ auswirken würden.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at
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