• 30.05.2012, 12:48:43
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Frauenanteil: Erfreulicher Trend in der Privatwirtschaft auch ohne Quotenkeule

Fürntrath-Moretti: Jedes dritte Unternehmen in Österreich wird von einer Chefin geführt!

Wien (OTS/PWK355) - "Jedes dritte Unternehmen wird in Österreich
von einer Chefin geleitet", so Adelheid Fürntrath-Moretti,
Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft. Bei Neugründungen
beträgt der Frauenanteil sogar rund 40 Prozent. Österreich zählt
insgesamt 130.000 Unternehmerinnen und liegt damit im Europavergleich
auf dem dritten Platz.

"Die Wirtschaft setzt auf Frauen. Wir sind aktiv, um Frauen
attraktive Arbeitsplätze zu bieten und ermutigen Frauen zur
selbständigen Tätigkeit, um die eigenen Rahmenbedingungen aktiv
mitgestalten zu können. Dass diese Anstrengungen der Wirtschaft
Früchte tragen, spiegelt auch der Frauenanteil in Aufsichtsräten
wider: Seit Anfang 2011 kletterte dieser von 14,3 auf aktuell 15,7
Prozent", so Fürntrath-Moretti in Bezug auf den heute von Ministerin
Heinisch-Hosek publizierten Bericht.

"Dabei ist klar festzuhalten: Diese positive Entwicklung haben wir
ganz ohne Quoten-Gesetzeskeulen erzielt. Das zeigt, dass wir auf dem
richtigen Weg sind", betont die Vertreterin der österreichischen
Unternehmerinnen. "Angesichts dieses erfreulichen Trends können wir
nur unsere Position unterstreichen: Aus Sicht der Wirtschaft käme es
beinahe einer Beleidigung gleich, Frauen per Quotenregelungen in
Führungspositionen hineinzureklamieren."

Fürntrath-Moretti zeigt in diesem Zusammenhang auf, wo
Handlungsbedarf besteht: "Die Politik muss den Familien und Frauen im
Land dringend kreative und den realistischen Anforderungen
entsprechende Lösungen bei der Kinderbetreuung und Vereinbarkeit von
Beruf und Familie bieten." Die Wirtschaft fordert eine Erhöhung des
Wochengeldes für Unternehmerinnen, die Ausweitung der steuerlichen
Absetzbarkeit für Kinderbetreuungskosten und den zügigen Ausbau des
Kinderbetreuungsangebotes insbesondere für Unter-3-Jährige.
Fürntrath-Moretti abschließend: "Arbeitnehmerinnen und
Unternehmerinnen brauchen tatkräftige Unterstützung, dort, wo
wirklich der Schuh drückt anstelle von gesetzlichen Quotenregelungen.
Jetzt ist die Politik am Zug, die richtigen Schritte zu setzen". (PM)

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, Frau in der Wirtschaft
Mag. Veronika Weinbergmair
Tel.: Tel.: (++43) 0590 900-3042
mailto: fiw@wko.at
http://wko.at/unternehmerin

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