• 29.05.2012, 11:31:27
  • /
  • OTS0115 OTW0115

Stabilisierungsmaßnahmen für die ÖVAG greifen: Zufriedenstellendes Q1 Ergebnis

Wien (OTS) - Der Konzern der Österreichischen
Volksbanken-Aktiengesellschaft (ÖVAG) hat das erste Quartal 2012 mit
einem zufriedenstellenden Ergebnis abgeschlossen. Das Ergebnis vor
Steuern beträgt EUR 39 Mio. Das Konzernergebnis nach Steuern und
Minderheitenanteilen liegt bei EUR 22 Mio. Die Zahlen belegen, dass
die Stabilisierungsmaßnahmen (Kapitalschnitt und Kapitalerhöhung
rückwirkend zum 31.12.2011 sowie Verkauf der VBI, Verkauf der
Beteiligungen an den VICTORIA Volksbanken Versicherungsgesellschaften
und Verkauf der Selini Holding GmbH) greifen und zu einer deutlichen
Stärkung des Kapitals beitragen. *****

Insbesondere konnten durch den Verkauf des VBI Teilkonzerns die
Eigenmittelquoten deutlich verbessert werden. Die Tier I Ratio
(bezogen auf das Gesamtrisiko) liegt zum 31. März 2012 bei 11,1 %
(31. Dezember 2011: 8,8 %), die Eigenmittelquote (bezogen auf das
Gesamtrisiko) beträgt 16,6 % (31. Dezember 2011: 12,7 %).

Bilanz und Eigenmittel

Die bankrechtlichen Eigenmittel des ÖVAG Konzerns betragen zum 31.
März 2012 EUR 3,2 Mrd. In die Berechnung der Eigenmittel sind die
rückwirkenden Kapitalmaßnahmen (Kapitalschnitt und Kapitalerhöhung)
bereits einbezogen.

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. März 2012 EUR 31,6 Mrd. und weist
im Vergleich zum Ultimo 2011 einen Rückgang von EUR 9,5 Mrd. aus.
Durch die Entkonsolidierung des VBI Teilkonzerns gehen EUR 8,8 Mrd.
ab.

Ergebnisse im Detail

Im Ergebnis der Vergleichsperiode ist die ab Oktober 2011 at
equity bewertete Volksbank Romania (VB RO) mit ihrem Ergebnis
1-3/2011 enthalten.

Die Risikovorsorgen betragen für das erste Quartal 2012 EUR 22 Mio
(Q1 2011: EUR 45 Mio). Die VB RO trägt zu dem Rückgang EUR 18 Mio.
bei, das Geschäftsfeld Coporates im Non-core Business Segment EUR 4
Mio.

Der Verwaltungsaufwand konnte um EUR 23 Mio. auf EUR 65 Mio.
gesenkt werden. Neben der VB RO die mit EUR 14 Mio. zum Rückgang
beiträgt, konnten vor allem im Segment Bankbuch/Allgemein die Kosten
gesenkt werden. Der Personalstand bereinigt um die Veräußerungsgruppe
verringerte sich gegenüber dem Ultimo 2011 um 56 Mitarbeiter und
beträgt nun 1.982 Mitarbeiter. Davon sind 779 nicht in Österreich
beschäftigt.

Der Zinsüberschuss beträgt für das erste Quartal 2012 EUR 56 Mio.
und liegt damit mit EUR 60 Mio. unter dem Ergebnis der
Vergleichsperiode. Der Rückgang ist auf die VB RO mit EUR 32 Mio.,
sowie weitere Rückgänge im Segment Non-core Business in Höhe von EUR
12 Mio. zurückzuführen. Im Segment Bankbuch/Allgemein bleibt der
Zinsüberschuss unter dem Vorjahresniveau, da abreifende Veranlagungen
angesichts unserer konservativen Zinsrisikopolitik nicht im selben
Ausmaß ersetzt werden.

Der Provisionsüberschuss ging im ersten Quartal 2012 im Vergleich
zur Vorperiode um EUR 5 Mio. zurück und beträgt EUR 20 Mio. Das
Segment Non-core Business trägt dazu mit EUR 4 Mio. bei (VB RO EUR 2
Mio.). Das Handelsergebnis verbesserte sich von EUR 5 Mio. auf EUR 8
Mio.

Der Zwischenbericht zum 1. Quartal 2012 steht auf www.volksbank.com
zum Download bereit. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Österreichische Volksbanken-Aktiengesellschaft
Walter Gröblinger
Tel. +43 664 8163732
[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VBF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel