- 28.05.2012, 10:10:53
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SP-Klubvorsitzende Jahn: Kooperation statt Blockade für ein fortschrittliches Bildungssystem!
Gymnasien nicht gegen Neue Mittelschulen ausspielen, sondern zu Neuen Mittelschulen ausbauen!
Linz (OTS) - Mit Unverständnis reagiert die Bildungssprecherin
der SPÖ Oberösterreich, Klubvorsitzende Mag.a Gertraud Jahn, auf die
offensichtlich parteipolitisch motivierten Angriffe aus Teilen der
AHS-Gewerkschaft auf Bildungsministerin Claudia Schmied. "Gerade die
Gymnasien können doch auch die zusätzlichen Ressourcen für die Neuen
Mittelschulen nützen. Sie sollten diesen Weg zum Ausbau einschlagen,
denn durch diesen können sie noch attraktiver werden und zur
positiven Weiterentwicklung unseres Bildungssystems beitragen"
unterstützt Jahn die Linie der Bildungsministerin in der
Auseinandersetzung um die Weiterentwicklung des österreichischen
Bildungswesens durch den Ausbau der Neuen Mittelschule bei
gleichbleibenden Ressourcen für Gymnasien, die nicht kooperieren
wollen.
Wirtschaftsvertreter, die Industriellenvereinigung und zahlreiche
Expertinnen und Experten sind sich einig, dass die gemeinsame Schule
der Zehn- bis Vierzehnjährigen kommen muss, weil die frühe
Schulentscheidung mit Zehn die unterschiedlichen Entwicklungen der
Kinder in diesem Alter nicht berücksichtigt. Nur die Ideologen der
ÖVP blockieren nach wie vor diesen wichtigen Schritt und fahren eine
unakzeptable Kampagne gegen die Bildungsministerin, für die sich nun
scheinbar auch Teile der AHS-Gewerkschaft einspannen haben lassen.
"Tatsächlich können wir es uns im Interesse unserer Kinder, aber auch
im Interesse der wirtschaftlichen Entwicklung schon lange nicht mehr
leisten, auf eine adäquate Förderung der vielseitigen Talente aller
unserer Kinder zu verzichten!" so Jahn. "Mit der neuen Mittelschule
ist eine erste Etappe zu einer gemeinsamen Schule erreicht, die
diesen Anforderungen an ein zukunftsweisendes Bildungswesen gerecht
wird!" Beim Auf- und Ausbau dieses Bildungswesens setzt die
Bildungsministerin bewusst auf Kooperation statt auf Konflikt:
Gymnasien, die sich beteiligen, bekommen aus den begrenzten
Ressourcen des Unterrichtsministeriums zum Beispiel die entsprechende
Stundenaufstockung, damit in den Hauptfächern großteils zwei
LehrerInnen in der Klasse sein können. Ein Fortschritt, der den
Kindern zugutekommt und der auch für die Gymnasien attraktiv sein
sollte.
"Darum geht es jetzt nicht darum, ob die Unterrichtsministerin die
ihr zur Verfügung stehenden Mittel mehr zu Gunsten des einen oder des
anderen Schultyps einsetzt, sondern wie durch Kooperation beide
Schultypen mehr aus den vorhandenen Ressourcen machen und allen
Kindern bessere Zukunftschancen eröffnen können!" so Jahn. Zusätzlich
werden eine gemeinsame LehrerInnenausbildung und ein entsprechendes
LehrerInnendienstrecht eine wichtige Grundlage für die gemeinsame
Schule bilden. "Daher appelliere ich an die ÖVP und die von ihr
fehlgeleiteten Teile der AHS-Gewerkschaft, diese zutiefst notwendige
Weiterentwicklung unseres Bildungssystems nicht weiter zu blockieren,
sondern im Interesse der Kinder die Kooperation zu suchen!" so die
Vorsitzende des Landtagsklubs der SPÖ Oberösterreich, Mag.a Gertraud
Jahn, abschließend.
Rückfragehinweis:
SPÖ Oberösterreich, Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
mailto:[email protected]
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