Telekom-BR: Faymann soll handeln

A1 Telekom darf nicht durch Untätigkeit der Regierung privatisiert werden

Wien (OTS) - "Bundeskanzler Faymann soll endlich sagen, ob die Republik Österreich Kernaktion der Telekom Austria bleiben will oder nicht. Der Betriebsrat der Telekom Austria wird einer schleichenden Privatisierung jeden denkbaren Widerstand entgegensetzen", erklärte der Vorsitzende des Telekom-Zentralbetriebsrates Walter Hotz Freitag anlässlich der Sitzung des ÖIAG-Aufsichtsrates. Hotz reagierte damit auch auf jüngste Hinweise aus der Gruppe Pecik-Sawaris, die 21 Prozent der Telekom-Aktien hält, wonach jedenfalls der ägyptische Telekom-Unternehmer Sawaris überlege, seine Telekom-Anteile an den mexikanischen Mobilfunk-Tycoon Carlos Slim zu verkaufen. "Die Regierung hat dieser schleichenden Privatisierung der Telekom Austria bisher tatenlos zugesehen. Im Interesse von tausenden hart arbeitenden Telekom-Mitarbeitern fordern wir Betriebsräte, dass die Regierung endlich handelt", sagte Hotz weiter. "Der Staat muss Kernaktionär mit einem Aktienanteil von 28,4 Prozent bleiben und damit bestimmenden Einfluss auf die Entwicklung der Telekom-Austria haben. Die Regierung darf nicht zulassen, dass der österreichische Staat durch weitere private Aktienkäufe zum Minderheitsaktionär in einem der wichtigsten Infrastrukturbetriebe des Landes wird. Gegebenenfalls muss auch die Republik Aktien kaufen". Sollte die Gruppe Pecik-Sawiris versuchen, mit weiteren Aktienkäufen die Republik Österreich unter Druck zu setzen um auch Aktien der Republik kaufen zu können, wären Pecik und Sawiris unwillkommene Eigentümer, die wieder zu gehen hätten. Die Telekom Austria braucht Eigentümer, die die Mitarbeiter der Telekom in den Mittelpunkt stellen und ihre Leistung schätzen und am Erfolg des Unternehmens interessiert und nicht an schnellem Geld für die eigene Tasche, sagte Hotz abschließend.

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