• 25.05.2012, 08:17:27
  • /
  • OTS0014 OTW0014

Verstärkte Verkehrsüberwachung zu Pfingsten

Die Bundespolizei setzt am Pfingstwochenende 2.500 Streifenwagen, 350 Motorräder und 100 Zivilstreifenfahrzeuge ein.

Wien (OTS) - Polizistinnen und Polizisten werden am
Pfingstwochenende vom Freitag, 25. Mai 2012 bis Dienstag, 29. Mai
2012 verstärkt den Straßenverkehr überwachen. Ziel der
Schwerpunktkontrollen ist es, die Zahl der Verkehrsunfälle zu senken
und eine nachhaltige Verhaltensänderung bei den Verkehrsteilnehmern
zu mehr Rücksicht und Verantwortung im Straßenverkehr zu bewirken.

Schwerpunktkontrollen gibt es auf den Hauptverkehrs- und
Transitrouten sowie auf sensiblen Strecken, auf denen sich
erfahrungsgemäß Verkehrsunfälle häufen. Darunter fallen
Ausflugsziele, Motorradstrecken und der Freizeitverkehr auch im
untergeordneten Straßennetz. Besonders kontrolliert wird in den
Nachtstunden, in denen junge Menschen von Festen und anderen
Veranstaltungen heimfahren.

Die Bundespolizei setzt 2.500 Streifenwagen, 350 Motorräder und 100
Zivilstreifenfahrzeuge mit Videonachfahreinrichtungen ein. Dazu
kommen 200 Radargeräte, 5 Section-Control-Anlagen, 1.200
Lasergeschwindigkeitsmessgeräte, 11 Abstandsmess-Systeme, 1.650
Alkomaten, 1.400 Alko-Vortestgeräte, 70 Mopedprüfstände sowie 30
Rotlicht-Verkehrsüberwachungsanlagen.

Am Pfingstwochenende 2011 wurden bei 424 Verkehrsunfällen mit
Personenschaden neun Menschen getötet und 587 verletzt. 2010 gab es
sechs und 2009 neun Verkehrstote. In den Jahren 1996 und 2008 wurde
mit jeweils fünf Verkehrstoten das günstigste Ergebnis seit
Einführung der Verkehrsunfallstatistik im Bundesministerium für
Inneres (1967) verzeichnet. Die Pfingstwochenenden mit den
schlimmsten Unfallfolgen gab es 1979 (45 Tote) und 1984 (44 Tote).

Im vergangenen Jahr wurden am Pfingstwochenende fast 60.000
Kraftfahrzeuglenker wegen Überschreitung der höchst zulässigen
Geschwindigkeit beanstandet. 724 Lenker wurden wegen Trunkenheit am
Steuer angezeigt und 312 Lenkern wurde der Führerschein vorläufig
abgenommen.

Die Verkehrspolizei appelliert an die Eigenverantwortung der
Verkehrsteilnehmer:
- Geschwindigkeits- und Alkohollimits beachten: Ein Verkehrsunfall
kann enormes menschliches Leid auslösen.
- Das eigene Fahrkönnen nicht überschätzen: Schon ein kleiner
Fahrfehler oder eine kurze Unaufmerksamkeit kann zu einem schweren
Unfall führen.
- Unbedingt Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug
einhalten.
- Kein Risiko beim Überholen eingehen.
- Partnerschaftliches und rücksichtsvolles Verhalten im
Straßenverkehr.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Inneres
   Pressesprecher
   Karl-Heinz Grundböck, M.A.
   Tel.: +43-(0)1-53126-2490
   Mobil: +43-(0)664-1836283
   [email protected]
   www.bmi.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NIN

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel