Staatssekretär Waldner traf hohe Vertreter der Vereinten Nationen in New York

New York (OTS) - Staatssekretär Waldner traf Catherine Bragg, Stellvertretende Generalsekretärin für humanitäre Hilfe, zu Gesprächen in New York über die Lage in Syrien, in der Sahel Zone und im Jemen. Die Entsendung der VN Beobachter Mission nach Syrien hätte zwar eine gewisse stabilisierende Wirkung im Land, allerdings würde mehr humanitäre Hilfe, vor allem in den Nachbarstaaten Syriens, für die tausenden Flüchtlinge gebraucht, betonte Catherine Bragg. "Unser Gespräch hat unterstrichen, dass OHCHR und UNHCR gute Arbeit in Syrien leisten", stellte Waldner im Bezug auf den österreichischen Beitrag zu humanitären Hilfsprogrammen an diese UN Organisationen in Syrien fest.

"Die Situation im Jemen ist schon jetzt katastrophal. Die Hälfte der Bevölkerung ist auf Lebensmittelhilfe angewiesen, 1 Million Kinder sind besonders betroffen", so der Staatssekretär nach dem Treffen. "Die UNO will die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf diese zu wenig beachtete Situation lenken und ersucht um Unterstützung der UN Hilfsprogramme um eine drohende Katastrophe abzuwenden."

Im Arbeitsgespräch mit der Hohen Repräsentantin für Abrüstungsagenden, Angela Kane, wurde das neue Wiener Büro für Abrüstung, sowie die aktuellen Entwicklungen im Abrüstungsbereich besprochen. Themen waren die Wiener Vorbereitungskonferenz zu Fragen der Nichtweiterverbreitung von Nuklearwaffen und die anhaltende Blockade der Genfer Abrüstungskonferenz, sowie die Erfolgsaussichten der Verhandlungen zu einem weltweiten Waffenhandelsvertrag Anfang Juli in New York.

Mit Susana Malcorra, der Kabinettschefin von Ban Ki-moon, wurde das für Herbst geplante hochrangige Treffen zu Rechtsstaatlichkeit in New York, an dem für Österreich Bundespräsident Heinz Fischer teilnehmen wird, thematisiert. Außerdem war die UN Konferenz über nachhaltige Entwicklung Rio+20 Thema des Arbeistgesprächs. "Österreich hofft auf ein zukunftsorientiertes und innovatives Ergebnis der Konferenz und legt besonders großen Wert auf die Förderung der "green economy" und der "green jobs" Konzepte", hielt der Staatssekretär abschließend fest.

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