- 24.05.2012, 22:36:39
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Staatssekretär Waldner traf hohe Vertreter der Vereinten Nationen in New York
New York (OTS) - Staatssekretär Waldner traf Catherine Bragg,
Stellvertretende Generalsekretärin für humanitäre Hilfe, zu
Gesprächen in New York über die Lage in Syrien, in der Sahel Zone und
im Jemen. Die Entsendung der VN Beobachter Mission nach Syrien hätte
zwar eine gewisse stabilisierende Wirkung im Land, allerdings würde
mehr humanitäre Hilfe, vor allem in den Nachbarstaaten Syriens, für
die tausenden Flüchtlinge gebraucht, betonte Catherine Bragg. "Unser
Gespräch hat unterstrichen, dass OHCHR und UNHCR gute Arbeit in
Syrien leisten", stellte Waldner im Bezug auf den österreichischen
Beitrag zu humanitären Hilfsprogrammen an diese UN Organisationen in
Syrien fest.
"Die Situation im Jemen ist schon jetzt katastrophal. Die Hälfte
der Bevölkerung ist auf Lebensmittelhilfe angewiesen, 1 Million
Kinder sind besonders betroffen", so der Staatssekretär nach dem
Treffen. "Die UNO will die Aufmerksamkeit der internationalen
Gemeinschaft auf diese zu wenig beachtete Situation lenken und
ersucht um Unterstützung der UN Hilfsprogramme um eine drohende
Katastrophe abzuwenden."
Im Arbeitsgespräch mit der Hohen Repräsentantin für
Abrüstungsagenden, Angela Kane, wurde das neue Wiener Büro für
Abrüstung, sowie die aktuellen Entwicklungen im Abrüstungsbereich
besprochen. Themen waren die Wiener Vorbereitungskonferenz zu Fragen
der Nichtweiterverbreitung von Nuklearwaffen und die anhaltende
Blockade der Genfer Abrüstungskonferenz, sowie die Erfolgsaussichten
der Verhandlungen zu einem weltweiten Waffenhandelsvertrag Anfang
Juli in New York.
Mit Susana Malcorra, der Kabinettschefin von Ban Ki-moon, wurde
das für Herbst geplante hochrangige Treffen zu Rechtsstaatlichkeit in
New York, an dem für Österreich Bundespräsident Heinz Fischer
teilnehmen wird, thematisiert. Außerdem war die UN Konferenz über
nachhaltige Entwicklung Rio+20 Thema des Arbeistgesprächs.
"Österreich hofft auf ein zukunftsorientiertes und innovatives
Ergebnis der Konferenz und legt besonders großen Wert auf die
Förderung der "green economy" und der "green jobs" Konzepte", hielt
der Staatssekretär abschließend fest.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: +43(0)501150-3262,4549,4550; F:+43(0)501159-213
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