BZÖ-Hagen: AUA-Betriebsrat als Totengräber des Unternehmens

Zahlreiche engagierte AUA-Mitarbeiter werden von wenigen Privilegienrittern in Geiselhaft genommen

Wien (OTS) - "Gerade zu Beginn des Pfingstwochenendes Betriebsversammlungen abzuhalten und damit mutwillig für unfangreiche Verspätungen und Flugstreichungen zu sorgen, ist eine unglaubliche Provokation. Hier wird ein unsäglicher Streit zwischen Vorstand und Betriebsrat auf dem Rücken der Passagiere ausgetragen. Gerade viele Familien, welche die Feiertage für einen Urlaub nützen und für ihre Tickets viel Geld bezahlt haben, müssen jetzt völlig schuldlos stundenlang auf ihren Flug warten oder werden wieder nach Hause geschickt, weil ihr Flug gestrichen wird. Der Betriebsrat braucht sich nicht zu wundern, wenn der Unmut bzw. die Aggressionen der Bevölkerung gegen das Unternehmen und insbesondere das fliegende Personal weiter steigen", kritisiert BZÖ-Verkehrssprecher Abg. Christoph Hagen.

Hagen weist darauf hin, dass die Österreicherinnen und Österreicher kein Verständnis für die Verteidigung von ungerechtfertigten Privilegien einzelner AUA-Mitarbeiter haben. "Hier wird seitens des Betriebsrates eines der größten Unternehmen in Österreich in den Abgrund geführt und werden zigtausende Arbeitsplätze aufs Spiel gesetzt, nur damit einige wenige Privilegienritter ihre Spielchen spielen können. Der Betriebsrat soll endlich damit aufhören, die engagierten Mitarbeiter der AUA in Geiselhaft zu nehmen", fordert der BZÖ-Verkehrssprecher.

"Ich appelliere an den Betriebsrat, im Sinne der Passagiere, der Mitarbeiter und des Wirtschaftsstandortes Österreichs, diesen offensichtlichen Streik sofort wieder abzusagen. Sonst wird der Betriebsrat endgültig zum Totengräber der AUA", so Hagen.

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