• 16.05.2012, 16:35:18
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HAK des bfi Wien goes Europe

EU-Projekte, Auslands-Praktika, Fachrichtung Europäische Wirtschaft und Unternehmensführung - HAK hat noch Plätze

Wien (OTS) - Den vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales
koordinierten Europatag nahmen auch die kaufmännischen Schulen des
bfi Wien am 11. Mai zum Anlass, sich mit der Europäischen Union
auseinanderzusetzen und ihre internationalen Projekte zu
präsentieren.

Wie auch in den vergangenen 11 Jahren war ein Gastredner
eingeladen: Diesmal Mag. Paul Schmidt, Generalsekretär der
Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE). Finanziert
von ÖNB, WKO, ÖGB, IV, AK Wien, Landwirtschaftskammer Österreich und
Österr. Lotterien fördert die ÖGfE die EU-Informationspolitik in
Österreich, analysiert aktuelle EU-Themen, betreibt Meinungsforschung
zur Einstellung der Österreicher/innen zur EU, bietet EU-Seminare und
last but not least Diskussionsveranstaltungen an Schulen an.

"Es geht uns um die kritische Auseinandersetzung mit der EU und
die Anregung hinter die Schlagzeilen der Medienberichterstattung
schauen zu können. Dazu laden wir auch immer wieder
Erasmus-Studenten/Studentinnen ein, in der Schule über ihre
Erfahrungen im Ausland zu berichten", so Schmidt.

Wie die Österreicher/innen zu Europa stehen, was sie spontan mit
der EU assoziieren und sich für die Zukunft wünschen, dokumentierte
ein Kurzfilm über eine Straßenbefragung. Es zeigten sich eine große
Meinungsvielfalt, positive (z.B. Solidarität) wie negative (z.B.
Arbeitsplatzangst) Gefühlsäußerungen sowie Kritik an der
Informationspolitik. Letztendlich war 80 % davon überzeugt von der EU
profitieren zu können. "Vor allem die befragten Jugendlichen stehen
zum EURO, sehen den sozialen Frieden und die Mobilitätschancen,
wollen aber mehr Information und Diskussion. Generell muss man
feststellen, dass die Zustimmung zur EU mit einer höheren Ausbildung
steigt," erklärte Schmidt.

Die kaufmännischen Schulen des bfi Wien nehmen seit Jahren an
EU-Projekten teil. Damit beweist die Fachrichtung Europäische
Wirtschaft und Unternehmensführung hohen Praxisbezug und effektive
Vorbereitung auf internationale Wirtschaftszusammenhänge.

Mit Workplacement im Rahmen des Leonardo-Programms machen die
Schüler/innen Praktika in Unternehmen in Tschechien, Slowakei, Ungarn
und neu in Bulgarien. Immer mehr Unternehmen bieten Plätze an, in der
Slowakei z.B. unterstützt dieses Vorhaben die Handelskammer.

Das Comenius-Projekt Entrepreneurship Education mit Dänemark und
Deutschland wurde nach zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen.
Entsprechend dem Leitbild der kaufm. Schulen ging es um
unternehmerisches Denken und Handeln, umgesetzt in Businesspläne für
kreative Unternehmensideen - und das alles in Englisch.

Auch mit Schulpartnerschaften schauen die Schüler/innen des bfi
Wien über den eigenen Tellerrand hinaus. Wien meets Sophia: die
Schulklassen nehmen an gemeinsamen Workshops z.B. zum Thema
Wirtschaftskrise teil, "erfinden" Unternehmen im Kontext des
Überlebenskampfes im Binnenmarkt und veranstalten natürlich auch
Partys. Und: "Fremd ist der Fremde in der Fremde" - der Besuch des
Valentin-Museums war nur ein Programmpunkt der geschichtsträchtigen
Studienreise mit einem bayrischen Schulpartner in München.

Jürgen Gmelch, stellvertretender Leiter der Öffentlichkeitsarbeit
der Europäischen Kommission (Vertretung in Österreich) überreichte
die Zertifikate über die Teilnahme am Comenius Projekt
Entrepreneurship Education Europe und war beeindruckt von der
Vielzahl und Professionalität der Projekte der kaufm. Schulen des bfi
Wien. " Ein großer Vorteil für die Schülerinnen und Schüler bei den
zukünftigen Bewerbungen".

Der Schulleiter Mag. Fred Burda betonte, dass neben der fachlichen
Qualifikation auch die Werte, Haltungen der EU wie Solidarität,
soziales Handeln, Bildung, Umwelt etc. vermittelt werden - was in das
Berufsleben weitergetragen werden sollte. Der Europatag habe sich
mittlerweile in der Ausbildung etabliert, eine zusätzliche
Möglichkeit, sich mit dem Schwerpunkt Europäische Wirtschaft und mit
internationalen Perspektiven auseinander zu setzen. "Wer sich dafür
interessiert, ist bei uns richtig. In der Handelsakademie gibt es
noch Plätze, jetzt im zweiten Jahr wieder mit BKS als zweite lebende
Fremdsprache. Damit reagieren wir auf den Bedarf des Arbeitsmarktes
und auf Anfragen von Schüler/innen und Eltern," so Burda.

Information - Beratung - Anmeldung:
www.schulenbfi.at - [email protected] - 01/5879650/77

Rückfragehinweis:
Mag. Gabriele Masuch, bfi Wien
Mail: [email protected]
Tel.: 01/81178/10385, www.bf-wien.or.at

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