- 16.05.2012, 14:03:21
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Zweites Kindergartenjahr: Die Modellregionen im Detail
3 von 4 Schritten zum verpflichtenden Kindergartenjahr gesetzt
Wien (OTS) - In der Folge werden die beiden Modellregionen
vorgestellt. Diese sind der Oberpinzgau in Salzburg und der Bezirk
St. Pölten in Niederösterreich.
Allgemeine Eckpunkte
- Vorverlegung der Einschreibung in den Kindergarten um 1 bzw. 1/2
Jahr.
- Damit einhergehende frühere Sprachstandsfeststellungen.
- Aufbauend auf den Ergebnissen der Einschreibung und der
Sprachstandsfeststellungen wird ermittelt, welche Kinder auf einen
früheren Kindergartenbesuch besonders angewiesen sind.
- Es erfolgt eine Einrichtung zusätzliche pädagogischer Kurse für
Eltern und Kinder und eine gezielte Informationsarbeit, um genau
diese Kinder zum Kindergartenbesuch zu bewegen.
Modellregion Oberpinzgau, Salzburg
- Vorgezogene Kindergarteneinschreibung von allen vierjährigen
Kindern.
- Abhaltung von Schnuppertagen in den Kindergärten der beteiligten
Gemeinden.
- Im Zuge der vorgezogenen Einschreibung und des Schnuppertages
erfolgt die Sprachstandsfeststellung und die Abklärung, welche Kinder
bereits betreut werden oder darauf besonders angewiesen sind.
- Spezielle Schreiben an die Familien jener (vierjährigen) Kinder,
die noch nicht in einer vorschulischen Bildungs- und
Betreuungseinrichtung sind; Angebot bzw. Aufforderung den
Kindergarten zu besuchen.
- Abhaltung individueller Gespräche mit den Eltern jener Kinder,
die keinen Kindergarten besuchen und auf diesen besonders angewiesen
wären. Dadurch sollen sie zu einem früheren Kindergartenbesuch
bewogen werden.
Modellregion St. Pölten, Niederösterreich
- Die Kindergarteneinschreibung findet in der Modellregion bereits
im Herbst statt.
- Im Zuge der Einschreibung wird unter Beiziehung von
interkulturellen Mitarbeitern und speziell geschulten
Kindergartenpädagogen abgeklärt, welche Kinder auf einen früheren
Kindergartenbesuch besonders angewiesen sind.
- Jene Eltern, die im Zuge der Einschreibung nicht zum "Einstieg" in
den Kindergarten bewogen werden können, sollen im Rahmen von
Eltern-Kind-Gruppen an den Alltag und an die Sprachangebote in den
Kindergärten herangeführt, betreut und geschult werden.
- Im Rahmen dieser Eltern-Kind-Gruppen in den Räumlichkeiten der
Kindergärten wird für die Eltern die Möglichkeit zum Umstieg in den
regulären Kindergartenbetrieb offen gehalten.
Rückfragehinweis:
Staatssekretariat für Integration Pressereferat 1010 Wien, Minoritenplatz 9 Tel.: +43-1-53126-7005 [email protected] Büro Landesrätin Mag. Barbara Schwarz Marion Gabler-Söllner, Pressesprecherin 3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 1 Tel: 02742-9005-12655 Mobil: 0676-812-12655 [email protected] Büro Landesrätin Dr. Tina Widmann Mag. Harald Haidenberger, Pressesprecher 5010 Salzburg, Postfach 527 Tel: 0662/8042-3101 [email protected]
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