Zweites Kindergartenjahr: Die Modellregionen im Detail

3 von 4 Schritten zum verpflichtenden Kindergartenjahr gesetzt

Wien (OTS) - In der Folge werden die beiden Modellregionen vorgestellt. Diese sind der Oberpinzgau in Salzburg und der Bezirk St. Pölten in Niederösterreich.

Allgemeine Eckpunkte

  • Vorverlegung der Einschreibung in den Kindergarten um 1 bzw. 1/2 Jahr.
  • Damit einhergehende frühere Sprachstandsfeststellungen.
  • Aufbauend auf den Ergebnissen der Einschreibung und der Sprachstandsfeststellungen wird ermittelt, welche Kinder auf einen früheren Kindergartenbesuch besonders angewiesen sind.
  • Es erfolgt eine Einrichtung zusätzliche pädagogischer Kurse für Eltern und Kinder und eine gezielte Informationsarbeit, um genau diese Kinder zum Kindergartenbesuch zu bewegen.

Modellregion Oberpinzgau, Salzburg

  • Vorgezogene Kindergarteneinschreibung von allen vierjährigen Kindern.
  • Abhaltung von Schnuppertagen in den Kindergärten der beteiligten Gemeinden.
  • Im Zuge der vorgezogenen Einschreibung und des Schnuppertages erfolgt die Sprachstandsfeststellung und die Abklärung, welche Kinder bereits betreut werden oder darauf besonders angewiesen sind.
  • Spezielle Schreiben an die Familien jener (vierjährigen) Kinder, die noch nicht in einer vorschulischen Bildungs- und Betreuungseinrichtung sind; Angebot bzw. Aufforderung den Kindergarten zu besuchen.
  • Abhaltung individueller Gespräche mit den Eltern jener Kinder, die keinen Kindergarten besuchen und auf diesen besonders angewiesen wären. Dadurch sollen sie zu einem früheren Kindergartenbesuch bewogen werden.

Modellregion St. Pölten, Niederösterreich

  • Die Kindergarteneinschreibung findet in der Modellregion bereits im Herbst statt.
  • Im Zuge der Einschreibung wird unter Beiziehung von interkulturellen Mitarbeitern und speziell geschulten Kindergartenpädagogen abgeklärt, welche Kinder auf einen früheren Kindergartenbesuch besonders angewiesen sind.
  • Jene Eltern, die im Zuge der Einschreibung nicht zum "Einstieg" in den Kindergarten bewogen werden können, sollen im Rahmen von Eltern-Kind-Gruppen an den Alltag und an die Sprachangebote in den Kindergärten herangeführt, betreut und geschult werden.
  • Im Rahmen dieser Eltern-Kind-Gruppen in den Räumlichkeiten der Kindergärten wird für die Eltern die Möglichkeit zum Umstieg in den regulären Kindergartenbetrieb offen gehalten.

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