• 16.05.2012, 12:37:35
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Familienbund: Talenteschmiede Familie

Was brauchen Familien, um ihren Kindern eine gute Zukunft zu geben?

Wien/St. Pölten (OTS) - Am Internationalen Tag der Familie (15.
Mai) ging der Österreichische Familienbund gemeinsam mit Univ. Prof.
Dr. Rudolf Taschner, Bildungsexperte mit Schwerpunkt Mathematik, und
Dr. Susanne Schmid, Vorstandsmitglied im Bundeselternverband, dieser
Frage nach.

Der Präsident des Österreichischen Familienbundes, LAbg. Mag.
Bernhard Baier, forderte ein Umdenken in Politik und Gesellschaft.
"Familien von heute haben andere Bedürfnisse als Familien vor 30
Jahren. Eines ist aber geblieben: Im Mittelpunkt muss das Wohl der
Kinder stehen. Kinder sind das Wichtigste was wir haben und daher
braucht es eine bessere gesellschaftliche Anerkennung der Leistungen,
die Familien tagtäglich für die Gesellschaft erbringen", so der
Familienpolitiker und Vater von vier Kindern. "Junge Menschen müssen
in ihrem Wunsch nach Kindern unterstützt und nicht verunsichert
werden. Kinder zu haben, sollte daher in der Gesellschaft wieder
positiver gesehen werden. Die Politik ist aufgefordert, die
Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Die Wahlfreiheit muss dabei im
Mittelpunkt stehen. Die Entwicklungen, die wir anstreben, sind
langfristig. Und dafür stehen wir als Österreichischer Familienbund."

Unter dem Aspekt der "Generationengerechtigkeit" deponierte
Univ.-Prof. Dr. Rudolf Taschner die Frage: Was brauchen Familien, um
ihren Kindern eine gute Zukunft zu geben? In seinem Buch
"Gerechtigkeit siegt" (erschienen im ECOwin Verlag) gibt Robert
Taschner Antwort auf diese Frage: "Im Innersten ihres Herzens
wünschen sich viele Menschen das Leben mit einem Kind, sogar mit
mehreren Kindern. Es muss etwas geben, das wichtiger ist als
materielle Bedürfnisse: Es ist der Wunsch, allein oder gemeinsam
einen neuen Menschen ins Dasein zu bringen und mit ihm zusammen die
Welt neu zu erfahren. Wer viel gibt, bekommt noch mehr zurück.
Selbstsucht ist ganz und gar nicht angesagt. Bindung, als ganz und
gar freiwillige Entscheidung, stärkt die Seele."

Dr. Susanne Schmid, engagierte Elternvertreterin, brachte den
Spagat, den Eltern heutzutage zwischen Vernunft und Möglichkeiten für
ihre Kinder vollbringen müssen, ins Spiel und hinterfragte die
derzeitigen Strömungen, die so weit gehen, Kinder noch vor der
Zeugung in einer Kinderkrippe anzumelden. "Kinder brauchen Menschen,
die sie kontinuierlich durch ihr Leben begleiten, also beständige
Bezugspersonen, die für sie da sind, in guten wie in schlechten
Zeiten. Keine noch so gute institutionelle Kinderbetreuung kann das
leisten. Hier Eltern wieder das Rüstzeug für eine freudvolle
Elternerfahrung zu geben", ist, so Susanne Schmid, "ein Gebot der
Stunde."

Weitere Informationen zu den Referierenden und Fotos von der
Veranstaltung auf unserer Homepage: www.familienbund.at

Rückfragehinweis:

Österreichischer Familienbund
   Marietheres van Veen
   Pressesprecherin
   Tel.: ++43 664/200 90 57
   mailto:[email protected]
   www.familienbund.at

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