LR Ragger: "Uwe Scheuch hat wichtiges Thema angesprochen"

Auch Lehrervertreter beklagen mangelnde Sanktionsmöglichkeiten in Schule

Klagenfurt (OTS) - "Der Kärntner Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch hat im Kern nichts anderes gesagt, als der Vorsitzende der Pflichtschullehrergewerkschaft, Paul Kimberger (FCG) am 14.3. in der Zeitung "Der Standard": Darin betont dieser, dass Lehrer aufgrund der Zunahme von Verhaltensauffälligkeiten mit den vorhandenen Disziplinierungsmöglichkeiten nicht mehr auskommen würden. Die künstliche Aufregung der SP- und VP-Vertreter ist daher vollkommen deplatziert", erklärte der Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger.

Als Sozialreferent erlebe er immer wieder, dass in vielen Schulen große Ratlosigkeit herrsche, wie man mit verhaltensauffälligen Kindern umgehen sollte.
Derzeit könne man über 100 Kinder in Kärnten nicht in den Schulklassen belassen. Es müssten eigene time-out-Klassen eingerichtet werden, in denen Lehrer mit Sozialpädagogen unterrichten.

Weiters müssen landesweit Sozialarbeiter für zur Unterstützung von Lehrern eingesetzt werden. In den letzten 20 Jahren habe sich in der sozialen Entwicklung von Kindern mehr verändert als jemals zuvor in der Geschichte, ohne dass die Institution Schule darauf reagiert hätte.

Verhaltensvereinbarungen, die in Schulen gelten, die aber keine Sanktionsmöglichkeiten enthalten, wären wie eine Straßenverkehrsordnung, bei welcher sich niemand an eine Geschwindigkeitsbegrenzung halten müsste, so LR Ragger.

"Diese Fakten beweisen, dass LHStv. Uwe Scheuch ein sehr brisantes Thema angesprochen hat. Dass er körperliche Gewalt in Schulen ablehnt, hat er ebenfalls betont und ich tue das natürlich auch", erklärte Ragger abschließend.

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