Katholische Elternvereine: Ja zu Gymnasium und Neuer Mittelschule

"Schulformen dürfen aus parteitaktischem Kalkül nicht gegeneinander ausgespielt werden"

Wien, 15.05.12 (KAP) Für Gelassenheit in der aktuellen Debatte über die Schule der 10- bis 14-Jährigen plädiert die Präsidentin des Hauptverbands Katholischer Elternvereine, Cornelia Franckenstein. Die Schulformen dürften nicht aus parteitaktischem Kalkül gegeneinander ausgespielt werden. "Als Eltern schätzen wir die Vielfalt und den Chancenreichtum der österreichischen Schullandschaft. Die Neue Mittelschule wird von uns als wichtiger Schritt zu mehr Chancengerechtigkeit begrüßt. Aber auch die Unterstufe des Gymnasiums muss mehr Unterstützung erhalten und hinsichtlich Anzahl der Pädagogen der Neuen Mittelschule gleichgestellt werden", erklärte Franckenstein am Dienstag gegenüber "Kathpress".

Die Budgetmittel "müssen so ausgegeben werden, dass die Eltern die Schulen für ihre Kinder nach ihrem Gewissen wirklich frei wählen können", betonte die Präsidentin des Hauptverbands Katholischer Elternvereine. "Kein Kind darf durch die Wahl eines differenzierten Schultyps - wie der Unterstufe des Gymnasiums - benachteiligt werden", so Franckenstein. Es sei notwendig, "Bewährtes durch Weiterentwicklung zu sichern und Neues aufzubauen", damit alle Kinder in Österreich durch bestmögliche Bildung das notwendige Rüstzeug für die Zukunft erhalten.

Der Hauptverband Katholischer Elternvereine vertritt die Eltern der mehr als 70.000 Schülerinnen und Schüler katholischer Schulen in Österreich.

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