• 15.05.2012, 10:28:02
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FP-Hafenecker: "Darabos-Miliz" ist Verhöhnung unserer Freiwilligen!

Katastrophenschutz in NÖ ist massiv gefährdet, FPÖ NÖ plant dagegen Schritte im Landtag

St. Pölten (OTS) - Eine klare Absage erteilt FPNÖ-Wehrsprecher
LAbg. Christian Hafenecker dem Pilotprojekt einer "neuen
Freiwilligenmiliz" von SP-Verteidigungsminister Darabos.

"Die Wahnsinnstaten von Darabos gegen die NÖ Bevölkerung und das
Bundesheer reißen nicht ab. Dieses neue "Pilotprojekt" kann man
einfach nur als fleischgewordenen Unsinn bezeichnen, der zudem auch
noch massiv unfair für die engagierten Blaulichtorganisationen in
unserem Land ist. Denn, Soldaten dieser "Freiwilligenmiliz" bekommen
5000 Euro jährliche Prämie dafür, unsere Bürger bei Naturkatastrophen
zu unterstützen. Die unzähligen NÖ Feuerwehrleute hingegen sollen
laut Darabos weiter für "Gotteslohn" Ersthelfer bei Hochwasser- oder
Schneekatastrophen sein. Eine solche Verhöhnung unserer Freiwilligen
ist schlicht unfassbar! Wenn schon Geld in die Hand genommen wird,
dann sollte es für eine Befreiung der Blaulichtorganisationen von der
Mehrwertsteuer und eine Spritpreis-Entlastung verwendet werden. Noch
dazu sollte Darabos eigentlich wissen, dass er Milizsoldaten ohnehin
nur in Ausnahmefällen einberufen kann", so Hafenecker.

Außerdem solle sich die neue, 150 Mann starke "Darabos-Miliz" vor
allem auf Experten in Katastrophenfragen beschränken. Diese seien
aber schon bei den Blaulichtorganisationen vorhanden, ein Abgang
würde dort tiefe Kompetenzlöcher reißen.

"Darabos Heerespolitik lässt sich in zwei Worte fassen: Nicht denken,
nur das Bundesheer schädigen. Dass hinter diesem "Bruchpilotversuch"
nur sein politisches "Lebensziel", die Abschaffung der Wehrpflicht,
steckt ist offensichtlich. Derzeit funktioniert nämlich das
Zusammenwirken von Bundesheer mit Grundwehrdienern und
Freiwilligenorganisationen im Ernstfall ausgezeichnet, das haben wir
in der Vergangenheit gesehen: Die Blaulichtorganisationen sind immer
die Ersthelfer vor Ort und werden bei lang anhaltenden Katastrophen
perfekt durch die hohe Mannschaftsstärke des Heeres unterstützt. Mit
der Wehrpflicht braucht man daher keine "Freiwilligenmiliz" von 150
Mann, die ohnehin zu wenig sind. Als Zivildiener weiß Darabos
anscheinend nicht, dass bei Heereseinsätzen im Katastrophenfall
besonders die Mannschaftsstärke zählt! Seitens der FPÖ sind auf alle
Fälle Schritte im Landtag gegen diesen "Rohrkrepierer" geplant, wir
stehen zum umfassenden Heimatschutz, zu unseren
Blaulichtorganisationen und zur Sicherheit unserer Bürger!", schließt
LAbg. Christian Hafenecker und fragt sich, wann Norbert Darabos als
Verteidigungsminister absalutiert.

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Klub im NÖ Landtag, Landespressereferent
Arno Schönthaler
Tel.: T:02742/900513708,M:0664/3414797,F:02742/900513450
mailto:[email protected]

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