2000 Rabbinerinnen und Rabbiner fordern Genehmigung der neuen liberalen Kultusgemeinde

Wien (OTS) - Vergangene Woche wandten sich 2000 nichtorthodoxe RabbinerInnen, vertreten durch die Zentralkonferenz Amerikanischer Rabbiner, an Bundesministerin Schmied. In ihrem Schreiben heißt es:
"Als die weltgrößte Gruppe jüdischer Geistlicher wenden wir uns an Sie in Unterstützung unserer jüdischen Gemeinde in Wien, der liberalen Gemeinde Or Chadasch, und ihres Antrages auf Anerkennung als Kultusgemeinde." Die RabbinerInnen fordern einen gegenüber der Orthodoxie gleichberechtigten Status für das liberale Judentum in Österreich. Auch die Konservative Europäische Rabbinerkonferenz forderte in einem Brief an die Bundesministerin die Anerkennung der Jüdischen Liberalen Kultusgemeinde. Gemeinsam mit diesen Unterstützungserklärungen erfolgte ein Aufruf der World Union for Progressive Judaism an ihre 1200 Mitgliedsgemeinden, sich in Solidarität mit der Wiener Gemeinde Or Chadasch an Bundesministerin Schmied zu wenden und die Genehmigung der Jüdischen Liberalen Kultusgemeinde zu fordern. Führungsmitglieder der Gemeinde Or Chadasch trafen sich vergangene Woche auch mit Vertretern der amerikanischen Botschaft in Wien. Diese würde die Entwicklung in Österreich ebenso mit Besorgnis beobachten.

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