• 11.05.2012, 09:55:22
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Adensamer zu Schmied: Die Interessen der Schülerinnen und Schüler müssen im Mittelpunkt der Bildungspolitik stehen

Verschiebung der Zentralmatura in einzelnen Fächern, bis alle Bedenken der Betroffenen gelöst sind - SPÖ und Grüne wollen über Schulpartner "drüberfahren"

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Die Schülerinnen und Schüler und ihr Recht
auf ein qualitätsvolles Bildungsangebot müssen im Mittelpunkt der
Bildungspolitik stehen. Das gilt auch für die Zentralmatura. Während
für die Volkspartei Niederösterreich die Interessen der Schulpartner
am wichtigsten sind, ignoriert SPÖ-Ministerin Schmied die massiven
Bedenken der betroffenen Jugendlichen, aber auch die Einwände von
Pädagogen und die Sorgen der Eltern. Sie will die geplante
Zentralmatura auf Biegen und Brechen 2014 umsetzen. Das Durchsetzen
von ideologischen Überlegungen sowie das sture Festhalten an
unausgegorenen Experimenten und an zu straffen Zeitplänen hat in
einer zukunftsorientierten Schulpolitik jedoch keinen Platz", erklärt
VP-Landtagsabgeordnete Erika Adensamer zum beschlossenen
Resolutionsantrag über die Verschiebung von Teilen der geplanten
Zentralmatura.

"Ich finde es sehr bedenklich, dass die SP-NÖ und die Grünen NÖ
diesem sturen Vorgehen von Schmied die Mauer machen. Ich finde es
noch bedenklicher, dass SP-NÖ und Grüne NÖ die Ängste der
Schülerinnen und Schüler, die Sorgen der Eltern und die Bedenken der
Pädagoginnen und Pädagogen einfach vom Tisch fegen. Das ist das
Verständnis der SPÖ und der Grünen von Schulpartnerschaft", hält
Adensamer fest.

"In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich die massive Kritik
von allen Schulpartnern an der nicht optimalen und zeitgerechten
Vorbereitung der Zentralmatura ständig gesteigert. Zuletzt haben auch
einige Landesschulratspräsidenten sowie die Bundesschülervertretung
mit Nachdruck darauf aufmerksam gemacht, dass die Vorbereitungen in
den zentralen Fächern Deutsch und Mathematik ungenügend sind und es
in diesen Bereichen deutlichen Verbesserungsbedarf gibt. Daher müssen
jene Bereiche, in denen es derzeit noch schwer wiegende Bedenken der
Betroffenen gibt, so vorbereitet werden, dass die
kompetenzorientierte teilzentrale Reifeprüfung spätestens im
Schuljahr 2015/2016 flächendeckend in Österreich eingeführt werden
kann", steht für LAbg. Adensamer fest.

Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich, Presse
Mag.(FH) Martin Brandl
Tel.: 02742/9020 DW 140, Mob: 0664/1464897
mailto:[email protected]
www.vpnoe.at

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