- 10.05.2012, 15:58:03
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Schuster: Schmied darf Langform der AHS nicht zu Tode sparen
SP-Ministerin will die Langform des Gymnasiums mutwillig runterwirtschaften
St. Pölten (OTS/NÖI) - "SP-Ministerin Schmied darf die Langform
der AHS nicht zu Tode sparen. Denn gerade die vergangenen Jahre und
Monate haben gezeigt, dass die hervorragende Ausbildung unserer
Kinder und Jugendlichen die einzige Chance am Arbeitsmarkt der
Zukunft. Doch Schmied pfeift auf die Ausbildung unserer Schülerinnen
und Schüler und will die Langform des Gymnasiums runterwirtschaften.
Das ist ein mutwilliger - fast schon bösartiger - Anschlag auf die
Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen", begründet
VP-Landtagsabgeordneter Martin Schuster den heute beschlossenen
VP-Antrag zur gleichwertigen Behandlung der Langform der AHS und der
Neuen Mittelschule.
"Erst vor kurzem wurden die gesetzlichen Grundlagen für die Neue
Mittelschule beschlossen. Basis für diese gesetzliche Verankerung
waren zahlreiche und intensive Diskussionen aller Beteiligten und
Betroffenen, in welchen alle Argumente intensiv abgewogen wurden. Das
Ergebnis dieses Diskussionsprozesses war, dass die Langform der AHS
und die Neue Mittelschule gleichberechtigt nebeneinander angeboten
werden. Die Einigung auf Ebene der Bundesregierung lautete, dass die
Neue Mittelschule kommt und dass die Langform des Gymnasiums
bleibt", erinnert Schuster.
"Dennoch ließ Bundesministerin Schmied am vergangenen Mittwoch mit
der Aussage aufhorchen, dass sie nicht mehr in den Ausbau der
Langform der AHS investieren möchte, da für sie die Schule der
Zukunft die gemeinsame Schule der
10- bis 14-Jährigen und die Neue Mittelschule der Weg dahin ist.
Abgesehen davon, dass sie damit zweifelsfrei zu erkennen gibt, dass
es ihr einzig und allein um Ideologie und Parteipolitik und nicht um
die Anliegen der Betroffenen geht, handelt es sich bei diesen Plänen
um einen Anschlag auf ein gewachsenes und zukunftsfähiges System. Das
ist für die Zukunft der Bildung eindeutig der falsche Weg. Es kommt
vor allem darauf an, dass Schülerinnen und Schüler jene Schulform
wählen sollen, die ihren Leistungen und Talenten am besten
entspricht", steht für den VP-Landtagsabgeordneten fest.
"Mit dieser Vorgangsweise beweist Unterrichtsministerin Schmied
einmal mehr, dass sie nicht paktfähig ist und zeigt, dass ihr die
berechtigten Interessen der Schüler und Eltern nebensächlich sind.
Dieses Agieren von Bundesministerin Schmied trägt dazu bei, dass auch
die Pädagoginnen und Pädagogen massiv verunsichert werden", weiß
Schuster.
"Ein zu Tode sparen einer Schulform, wie es Schmied derzeit vorhat,
ist für uns ein Irrweg, der in eine Sackgasse führt. Nur eine
gerechte Aufteilung der Budgetmittel zwischen der Langform der AHS
und der Neuen Mittelschule garantiert, dass unserer Kinder und
Jugendlichen ihren Stärken und Schwächen entsprechende gefördert
werden, um auch in Zukunft den Herausforderungen des Arbeitsmarkts
bestehen zu können", so Schuster.
Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich, Presse
Mag.(FH) Martin Brandl
Tel.: 02742/9020 DW 140, Mob: 0664/1464897
mailto:[email protected]
www.vpnoe.at
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