Die Bundesinnung der Kfz Techniker reagiert auf die Presseaussendung der Arbeiterkammer

Wien (OTS) - Beachtliche Preisunterschiede bei Auto-Reparaturen
und Pickerl-Checks ortet die Arbeiterkammer. Bei einem Test in Wiener Kfz-Werkstätten im März wurden außerdem deutliche Preiserhöhungen festgestellt: Die Kosten für eine Spenglerstunde sind im Vergleich zur letzten Erhebung im Jahr 2010 um 10 Prozent gestiegen. Die Pickerl-Überprüfungen sind nun im Schnitt um rund sieben Prozent teurer. Diese Zahlen sind für Bundesinnungsmeister KR Friedrich Nagl nicht nachvollziehbar und entsprechen sicherlich nicht der Realität. In der immer wieder aufkommenden Debatte über Stundensätze sollte sich die Arbeiterkammer doch endlich einmal in Richtung der Lohnnebenkosten stark machen.

Lt. Nagl liegt der durchschnittliche Stundensatz einer Mechaniker-Stunde bei Euro 98. Eine Spenglerstunde kostet im Durchschnitt Euro 115, die Lackiererstunde kommt durchschnittlich auf Euro 124.

Die Überprüfung des Pickerls (ohne Service) kostet in den getesteten 41 Werkstätten zwischen 37 und 86 Euro. Günstig ist die Überprüfung des Pickerls bei den Autofahrerclubs für Mitglieder des ÖAMTC (32 Euro) und ARBÖ (38 Euro). Dazu hält Bundesinnungsmeister KR Friedrich Nagl fest, dass die Autofahrerclubs als Vereine nicht mehrwertsteuerpflichtig sind und die Mitglieder der Autofahrerclubs auch Jahresclubbeiträge zu leisten haben.

So wurden wieder einmal Äpfel mit Birnen verglichen mit dem offensichtlichen Ziel, als Arbeiterkammer wieder einmal ins Gespräch zu kommen.
"Läßt man die § 57 a Überprüfung z. B. im Rahmen eines Services durchführen, gibt es oftmals Parallel-Arbeiten, deren Leistung nur einmal honoriert wird.

Natürlich ist damit die Plakette § 57 a günstiger", informiert Bundesinnungsmeister Friedrich Nagl. "Die § 57a Überprüfung ist eine "Amtshandlung", so Nagl weiter. Weitere Informationen unter www.57a.at

"Wir haben als Standesvertretung kein Problem mit Erhebungen die fair und transparent ablaufen.

Vergleichen wir doch gemeinsam - Arbeiterkammer und Bundesinnung -und stellen so sicher, dass der Apfel A auch nur mit den Äpfeln B bis Z verglichen wird".

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Andreas Westermeyer
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