FA-Rösch: Bürger müssen für rote Misswirtschaft bluten

Permanente Vernebelungstaktik ist unehrlich und unverantwortlich

Wien (OTS/fpd) - Die Wiener Arbeiterkammer lädt heute großartig zu einer Facebook-Diskussion mit dem Titel "Baustelle Finanzmarktreform:
Für Ordnung und Stabilität auf den Finanzmärkten sorgen!" "Das ist eine gute Sache - generell", erklärt der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) LAbg. Bernhard Rösch, "aber ist der direkte Weg nicht der einfachste und vor allem der beste?" Der Wiener Arbeiterkammer-Direktor Werner Muhm müsse sich endlich bei seinem Parteifreund Bundeskanzler Werner Faymann Gehör verschaffen.

Rösch: "Er muss ihm etwa erklären, dass die Kapitalertragssteuer nur bei tatsächlichem Ertrag fällig werden darf!" Derzeit sei die Inflation nämlich höher als die Zinsen. "Das ist unglaublich!", so Rösch. Es gebe nur drei volkswirtschaftliche Möglichkeiten wie der Staat die enormen Verluste, auch auf Europäischer Ebene, bewältigen kann: Entweder man erhöht die Steuern, die Inflation oder man hofft auf eine europäische Währungsabwertung. Was aber mit der Kapitalertragssteuer geschehe, sei eine echte Leistungsenteignung der Bürger. Denn dieser Steuer ist derzeit eine Steuer auf Verluste. Eine Erhöhung dieser Kapitalverlust-Steuer erinnert an den Casino-Kapitalismus der Hochfinanz. "Denn Verluste zu besteuern ist schlicht und einfach unfair", betont Rösch. Und er fordert: "Die Herrschaften sollen bitte endlich mit offenen Karten spielen und eine ehrliche Politik betreiben! Stehen Sie dazu, dass sie die Bürger ausbluten lassen wollen, weil sie ihre politische Freunderlwirtschaft auch auf EU-Ebene nicht trüben wollen! Sagen Sie dem Bürger klar und deutlich, dass er für Ihre Fehler auch in der nahen Zukunft die Zeche bezahlen wird müssen, mit allen fairen und unfairen Mitteln!" (Schluss) hn

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