- 09.05.2012, 14:06:13
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FA-Rösch: Bürger müssen für rote Misswirtschaft bluten
Permanente Vernebelungstaktik ist unehrlich und unverantwortlich
Wien (OTS/fpd) - Die Wiener Arbeiterkammer lädt heute großartig zu
einer Facebook-Diskussion mit dem Titel "Baustelle Finanzmarktreform:
Für Ordnung und Stabilität auf den Finanzmärkten sorgen!" "Das ist
eine gute Sache - generell", erklärt der Bundesobmann der
Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) LAbg. Bernhard Rösch, "aber ist der
direkte Weg nicht der einfachste und vor allem der beste?" Der Wiener
Arbeiterkammer-Direktor Werner Muhm müsse sich endlich bei seinem
Parteifreund Bundeskanzler Werner Faymann Gehör verschaffen.
Rösch: "Er muss ihm etwa erklären, dass die Kapitalertragssteuer nur
bei tatsächlichem Ertrag fällig werden darf!" Derzeit sei die
Inflation nämlich höher als die Zinsen. "Das ist unglaublich!", so
Rösch. Es gebe nur drei volkswirtschaftliche Möglichkeiten wie der
Staat die enormen Verluste, auch auf Europäischer Ebene, bewältigen
kann: Entweder man erhöht die Steuern, die Inflation oder man hofft
auf eine europäische Währungsabwertung. Was aber mit der
Kapitalertragssteuer geschehe, sei eine echte Leistungsenteignung der
Bürger. Denn dieser Steuer ist derzeit eine Steuer auf Verluste. Eine
Erhöhung dieser Kapitalverlust-Steuer erinnert an den
Casino-Kapitalismus der Hochfinanz. "Denn Verluste zu besteuern ist
schlicht und einfach unfair", betont Rösch. Und er fordert: "Die
Herrschaften sollen bitte endlich mit offenen Karten spielen und eine
ehrliche Politik betreiben! Stehen Sie dazu, dass sie die Bürger
ausbluten lassen wollen, weil sie ihre politische Freunderlwirtschaft
auch auf EU-Ebene nicht trüben wollen! Sagen Sie dem Bürger klar und
deutlich, dass er für Ihre Fehler auch in der nahen Zukunft die Zeche
bezahlen wird müssen, mit allen fairen und unfairen Mitteln!"
(Schluss) hn
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle
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