• 09.05.2012, 12:17:48
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FSG-NÖ Pfister: Rasches Handeln lindert Pendlernot

FSG erfreut über Bewegung des ÖAAB in Sachen Pendlerpauschale

Wien (OTS/FSG-NÖ) - "Ich hoffe, dass es bald zu einer echten
Entlastung für die niederösterreichischen PendlerInnen kommt", sagt
René Pfister, Vorsitzender der FSG NÖ, "mein Optimismus ist gestärkt,
seit der ÖAAB NÖ endlich unsere langjährige Forderung nach mehr
Gerechtigkeit bei der Pendlerpauschale übernommen hat." Nun liege ein
Antrag für die Sitzung des ArbeitnehmerInnen-Parlaments am Freitag
vor, der nach Abänderungen durch die FSG jetzt voll unterstützt
werde. "Spannend wird jetzt die Frage, wie sich der ÖAAB NÖ bei der
Finanzministerin durchsetzen kann", blickt Pfister bereits in die
Zukunft. Er werde jedenfalls dafür kämpfen, dass die PendlerInnen
rasch entlastet werden.

Die FSG ist in Sachen Pendlerentlastung unermüdlich gewesen. In jeder
Sitzung des ArbeitnehmerInnen-Parlaments habe man bisher
entsprechende Vorschläge eingebracht. Nun ist erfreulicherweise auch
der ÖAAB NÖ auf eine vernünftige Linie eingeschwenkt. "Damit fordern
wir endlich gemeinsam, dass auch die BezieherInnen kleiner und
kleinster (Löhne und Gehälter) Einkommen endlich mittels einer
Negativsteuer entlastet werden", erklärt Pfister den Kern der
Forderungen. "Es war doch immer ungerecht, dass eine Teilzeitkraft im
Handel kaum eine Vergütung für ihre Fahrtstrecken bekommt, während
gute VerdienerInnen durch die bisherige Regelungen der Freibeträge
überproportional profitiert haben.

FSG setzt auf Ausbau öffentlicher Verkehr

"Wesentlich ist es aber, dass wir diese Pendleroffensive immer mit
dem Blick auf die Stärkung des öffentlichen Verkehrs führen. (Denn
auch mit hohen Absetzbeträgen bleibt zu befürchten, dass die
Benzinpreise zu stark steigen) Trotz hoher Absetzbeträge gilt es
weiterhin den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs voranzutreiben. Wir
müssen daher die einzelnen jetzt entlasten, gleichzeitig aber für die
Zukunft attraktive Alternativen zum Auto bieten. Die FSG kämpft daher
für ein neues Verkehrskonzept für Niederösterreich, das muss rasch
kommen", sagt Pfister abschließend.

Haneder hofft auf Hilfe für niedrige Einkommen

AKNÖ-Präsident Hermann Haneder ist erfreut, wenn es für die
PendlerInnen einen Schulterschluss im ArbeitnehmerInnen-Parlament
gibt. "Ich denke, wir werden für die PendlerInnen mehr und rascher
etwas erreichen, wenn wir an einem Strang ziehen." In diesem Sinne
sei es gut, wenn nach dem niederösterreichischen Landtag auch im
ArbeitnehmerInnen-Parlament am Freitag in Sachen Pendlerpauschale
mehr Gerechtigkeit gefordert wird.

Im Kern geht es um eine Veränderung der bisherigen Pendlerpauschale.
Hier hat die AKNÖ seit fünf Jahren immer wieder aufgezeigt, dass das
bisherige System zu großen Ungerechtigkeiten führt. Und daher sei
eine Änderung mehr als überfällig. Sinnvoll ist es eine Regelung zu
treffen, mit der auch BezieherInnen von niedrigen Einkommen endlich
mehr Geld bekommen, was bisher nicht möglich war. "Das hat mich immer
gestört, das habe ich jedes Jahr bei unseren Steuersparwochen
thematisiert", sagt Haneder. Nun hoffe er auf rasche Einsicht im
Finanzministerium, da könne man wirklich unter Beweis stellen, dass
man die Mehreinnahmen durch die höheren Benzinpreise nicht
einkassiert, sondern den Menschen etwas zurückgibt, was sie wirklich
brauchen. Der Präsident erinnert abschließend daran, dass
Niederösterreich das Land der PendlerInnen ist und die Menschen unter
den hohen Fahrtkosten leiden.

Rückfragehinweis:
FSG Niederösterreich - Öffentlichkeitsarbeit
Marcus Arige
[email protected]
0664/614 50 59

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