FSG-NÖ Pfister: Rasches Handeln lindert Pendlernot

FSG erfreut über Bewegung des ÖAAB in Sachen Pendlerpauschale

Wien (OTS/FSG-NÖ) - "Ich hoffe, dass es bald zu einer echten Entlastung für die niederösterreichischen PendlerInnen kommt", sagt René Pfister, Vorsitzender der FSG NÖ, "mein Optimismus ist gestärkt, seit der ÖAAB NÖ endlich unsere langjährige Forderung nach mehr Gerechtigkeit bei der Pendlerpauschale übernommen hat." Nun liege ein Antrag für die Sitzung des ArbeitnehmerInnen-Parlaments am Freitag vor, der nach Abänderungen durch die FSG jetzt voll unterstützt werde. "Spannend wird jetzt die Frage, wie sich der ÖAAB NÖ bei der Finanzministerin durchsetzen kann", blickt Pfister bereits in die Zukunft. Er werde jedenfalls dafür kämpfen, dass die PendlerInnen rasch entlastet werden.

Die FSG ist in Sachen Pendlerentlastung unermüdlich gewesen. In jeder Sitzung des ArbeitnehmerInnen-Parlaments habe man bisher entsprechende Vorschläge eingebracht. Nun ist erfreulicherweise auch der ÖAAB NÖ auf eine vernünftige Linie eingeschwenkt. "Damit fordern wir endlich gemeinsam, dass auch die BezieherInnen kleiner und kleinster (Löhne und Gehälter) Einkommen endlich mittels einer Negativsteuer entlastet werden", erklärt Pfister den Kern der Forderungen. "Es war doch immer ungerecht, dass eine Teilzeitkraft im Handel kaum eine Vergütung für ihre Fahrtstrecken bekommt, während gute VerdienerInnen durch die bisherige Regelungen der Freibeträge überproportional profitiert haben.

FSG setzt auf Ausbau öffentlicher Verkehr

"Wesentlich ist es aber, dass wir diese Pendleroffensive immer mit dem Blick auf die Stärkung des öffentlichen Verkehrs führen. (Denn auch mit hohen Absetzbeträgen bleibt zu befürchten, dass die Benzinpreise zu stark steigen) Trotz hoher Absetzbeträge gilt es weiterhin den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs voranzutreiben. Wir müssen daher die einzelnen jetzt entlasten, gleichzeitig aber für die Zukunft attraktive Alternativen zum Auto bieten. Die FSG kämpft daher für ein neues Verkehrskonzept für Niederösterreich, das muss rasch kommen", sagt Pfister abschließend.

Haneder hofft auf Hilfe für niedrige Einkommen

AKNÖ-Präsident Hermann Haneder ist erfreut, wenn es für die PendlerInnen einen Schulterschluss im ArbeitnehmerInnen-Parlament gibt. "Ich denke, wir werden für die PendlerInnen mehr und rascher etwas erreichen, wenn wir an einem Strang ziehen." In diesem Sinne sei es gut, wenn nach dem niederösterreichischen Landtag auch im ArbeitnehmerInnen-Parlament am Freitag in Sachen Pendlerpauschale mehr Gerechtigkeit gefordert wird.

Im Kern geht es um eine Veränderung der bisherigen Pendlerpauschale. Hier hat die AKNÖ seit fünf Jahren immer wieder aufgezeigt, dass das bisherige System zu großen Ungerechtigkeiten führt. Und daher sei eine Änderung mehr als überfällig. Sinnvoll ist es eine Regelung zu treffen, mit der auch BezieherInnen von niedrigen Einkommen endlich mehr Geld bekommen, was bisher nicht möglich war. "Das hat mich immer gestört, das habe ich jedes Jahr bei unseren Steuersparwochen thematisiert", sagt Haneder. Nun hoffe er auf rasche Einsicht im Finanzministerium, da könne man wirklich unter Beweis stellen, dass man die Mehreinnahmen durch die höheren Benzinpreise nicht einkassiert, sondern den Menschen etwas zurückgibt, was sie wirklich brauchen. Der Präsident erinnert abschließend daran, dass Niederösterreich das Land der PendlerInnen ist und die Menschen unter den hohen Fahrtkosten leiden.

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