ASFINAG: Lärmschutz-Standards gelten bundesweit - auch an der A 8

Anrainer der A 8 werden bestmöglich geschützt

Wien (OTS) - Die ASFINAG errichtet oder erneuert im Zuge des Sicherheitsausbaus der A 8 Innkreis Autobahn zwischen Meggenhofen und Weibern (2012-2013) knapp 19.000 m2 Lärmschutzwände. 10.700 m2 werden neu gebaut, 8.100 m2 bestehende Lärmschutzwände werden saniert. "Die ASFINAG bekennt sich somit auch an der A 8 zu ihrer Verantwortung, alle Anrainer nach den für ganz Österreich geltenden Regeln zu schützen. Darüber hinaus gehende Wünsche sind von Dritten zu finanzieren", sagte Rainer Kienreich, Geschäftsführer der ASFINAG Service GmbH, heute im Rahmen eines Pressegesprächs. Die Lärmschutzwände zwischen Meggenhofen und Weibern sorgen für bestmöglichen Schutz der Anrainer.

Bei Häusern, die nach Errichtung der straßenseitigen Schutzmaßnahmen noch über dem Grenzwert liegen, besteht seitens der ASFINAG die Möglichkeit, passive Lärmschutzmaßnahmen wie beispielweise Lärmschutzfenster oder Schalldämmlüfter einzubauen. Dies betrifft lediglich zehn Objekte von insgesamt 133. "Die ASFINAG hat gar keine andere Möglichkeit, als die bundesweit verpflichtend gültigen Standards auch an der A 8 anzuwenden. Lautstarke Demonstrationen oder Autobahnblockaden zu Lasten der Verkehrsteilnehmer ändern nichts an diesem Faktum", betont Kienreich. Die Finanzierung der von den Anrainern geforderten zusätzlichen Lärmschutzmaßnahmen kann die ASFINAG somit nicht übernehmen - eine Finanzierung durch die Gemeinden wäre natürlich möglich.

Den schalltechnischen Berechnungen für den Sicherheitsausbau an der A 8 von Meggenhofen bis Weibern erfolgten - wie auch beim vorangegangenen Bauabschnitt Pichl bis Meggenhofen - auf Basis der entsprechenden Regelung aus dem Jahr 2006. Diese sieht vor, dass bei der Ermittlung der Lärmbelastung Erkenntnisse zu neuen Fahrbahnbelägen einfließen. Das bedeutet, dass die lärmmindernde Wirkung des im Baulos zur Anwendung kommenden sogenannten Splittmastik-Asphalts bei der Berechnung der Lärmschutzmaßnahmen berücksichtigt wurde.

Dessen lärmmindernde Wirkung wurde durch Kontrollmessungen im abgeschlossenen Baulosabschnitt Pichl - Meggenhofen bestätigt. Für die schalltechnischen Berechnungen sind weiters die verordneten Höchstgeschwindigkeiten relevant - die Geschwindigkeitskontrolle im laufenden Betrieb liegt nicht im Kompetenzbereich der ASFINAG.

Zudem wurde in den Lärmschutz-Detailberechnungen zur A 8 nicht vom Status quo ausgegangen, sondern von einer Verkehrsprognose für das Jahr 2020 mit 51.000 Kfz pro 24 Stunden und mit einem Lkw-Anteil von 45 Prozent.

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