• 09.05.2012, 08:32:29
  • /
  • OTS0029 OTW0029

Kinder brauchen familiäre Geborgenheit, kranke Kinder umso mehr

LR Gögele: Mobile Kinderkrankenpflege bietet bestmögliche Betreuung für junge Patientinnen und Patienten

Bregenz (OTS/VLK) - Das Team der Mobilen Kinderkrankenpflege hat
im vergangenen Jahr 74 Kinder und Jugendliche betreut und dafür
insgesamt 3.268 Leistungsstunden erbracht. "Dieses Angebot bewährt
sich bestens. Es trägt entscheidend dazu bei, die Lebensqualität der
jungen Patientinnen und Patienten zu verbessern und die
Krankenhausaufenthalte zu verkürzen", sagt Gesundheitslandesrat
Rainer Gögele.

31 der kleinen Patientinnen und Patienten waren Säuglinge, 29 Ein-
bis Zehnjährige und 14 Kinder im Alter über zehn Jahre. Neun von zehn
Zuweisungen erfolgten von den Spitälern, die restlichen durch
Kinderärzte aus dem niedergelassenen Bereich. Die häufigsten Gründe
für eine Betreuung durch die Mobile Kinderkrankenpflege waren
onkologische Erkrankungen, gefolgt von genetischen Krankheiten und
Frühgeburten.

Die Pflegebetreuung von schwerkranken Kindern ist eine spezielle
Herausforderung, betont Landesrat Gögele. Denn die Belastung für die
ganze Familie ist besonders groß, wenn ein Kind erkrankt. Deshalb sei
die Möglichkeit der Pflege daheim gerade in diesen Fällen wichtig.
"Kinder brauchen die Geborgenheit ihrer Familie, kranke Kinder umso
mehr", so Gögele.

Zu diesem Zweck gibt es in Vorarlberg - gemäß dem Grundsatz
'ambulant vor stationär' - seit acht Jahren die Mobile
Kinderkrankenpflege. Speziell ausgebildete Krankenschwestern betreuen
insbesondere chronisch kranke oder gar im Sterben liegende Kinder und
Jugendliche zu Hause in deren vertrauter Umgebung.

Die Mobile Kinderkrankenpflege sorgt durch ständigen
Informationsaustausch mit allen Beteiligten für den reibungslosen
Übergang von der Spitalspflege in die häusliche Pflege. Vor der
Übernahme eines Kindes nach Hause wird sichergestellt, dass die
Eltern bzw. pflegenden Angehörigen die alltäglichen Pflegemaßnahmen
sicher beherrschen. "Die Pflegefachkräfte werden dabei zu wichtigen
Bezugspersonen im Familiensystem, sie bringen Kontinuität,
Sicherheit, Entlastung und bestärken die Eltern in ihrer Aufgabe.
Dadurch kann sich das Familienleben normalisieren, das familiäre Netz
wird tragfähiger", erklärt Landesrat Gögele.

Den Familien entstehen für die Mobile Kinderkrankenpflege neben
einem geringfügigen jährlichen Beitrag (30 Euro) keine zusätzlichen
Kosten, der sonstige Aufwand wird von der Gesundheitsplattform
getragen, Trägerin ist die connexia - Gesellschaft für Gesundheit und
Pflege.

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20137, Fax: 05574/511-920196
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse
   
   Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel