• 08.05.2012, 12:36:02
  • /
  • OTS0163 OTW0163

85 Mio. Euro jährlich von der EU für Kärnten

ÖVP Kärnten weist anlässlich des Europatages auf Nutzen der EU für Kärnten hin

Brüssel, Klagenfurt (OTS) - "Unter dem Strich erhält Kärnten
jährlich 85 Millionen Euro von der EU", erklären Hubert Pirker und
Elisabeth Köstinger, ÖVP-Europaabgeordnete aus Kärnten, und Achill
Rumpold, Kärntner Europa-Landesrat anlässlich des Europatages. "Als
EU-Nettoempfänger erhält Kärnten jedes Jahr mehr Geld als eingezahlt
wird", so die drei Politiker. Insgesamt sind in der aktuellen
Förderperiode im Zeitraum von 2007 bis 2013 insgesamt 880 Millionen
Euro EU-Fördermittel nach Kärnten geflossen. Dadurch dass Kärnten
jedes Jahr rund 40 Millionen Euro an Beiträgen leistet, ist die
"jährliche Nettobilanz rund 85 Millionen Euro zugunsten Kärntens", so
Rumpold. Mit den Mitteln werden Projekte in Wirtschaft, Tourismus,
Landwirtschaft, Gesundheit oder Bildung unterstützt.

Pirker, der Sicherheits- und Verkehrssprecher der ÖVP im Europäischen
Parlament ist, engagiert sich aktuell besonders für die Realisierung
des "baltisch-adriatischen Korridors" sowie für die Errichtung von
Lärmschutzmaßnahmen entlang der neuen europäischen Verkehrsachse, die
vom Baltikum bis Italien führen soll. In diesem Rahmen steht zur
Entscheidung, ob die Europäische Union den Bau des Koralmtunnels mit
bis zu 30 Prozent und den Bau des Umschlagplatzes in Fürnitz bei
Villach mit bis zu 40 Prozent kofinanziert. "Außer von dem Geld, das
hier fließt, wird Kärnten vor allem dadurch enorm profitieren, dass
es einen ganz neuen Platz in der Wirtschaftsgeographie Europas
bekommt. Die Verkehrsachse bringt Kärnten Wachstum und
Beschäftigung", so Pirker.

Köstinger, Landwirtschaftssprecherin der ÖVP im Europäischen
Parlament, weist auf die Höhe der Agrarförderungen für
landwirtschaftliche Betriebe in Kärnten hin: "Von 2007 bis 2009 haben
knapp 40.000 Betriebe 370 Millionen Euro an allgemeinen
Agrarförderungen bekommen. Im Durchschnitt bekommt ein Kärntner
Bauernhof also jedes Jahr 3000 Euro EU-Förderungen", so Köstinger.
"Die gemeinsame Agrarpolitik der EU ist lebenswichtige Voraussetzung
dafür, die österreichische Landwirtschaft wettbewerbsfähig zu
halten", betont Köstinger.

In der aktuellen EU-Förderperiode (2007 - 2013) wurden bisher 133
grenzüberschreitende und 75 weitere Projekte in Kärnten aus den
Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
gefördert. Projektbeispiele sind unter anderem die Lehrlingsakademie
St. Andrä, Urlaub am Bauernhof, der Alpen-Adria Trail oder der
Gewerbepark Steinfeld.
Kärnten verfüge mit zwei EU-Abgeordneten und einem EU-Landesrat über
eine ausgezeichnete Vertretung der Interessen in Brüssel, die sich
auch dafür einsetzen, dass Kärnten weiterhin, wie bisher,
Nettoempfänger bleibt. "Wir Kärntner haben 85 Millionen gute Gründe
für ein starkes Europa. Mit den Geldern der EU schaffen wir
Arbeitsplätze und stärken die Lebensqualität in unserem Land", so
Rumpold abschließend.

Kärntens EU-Millionen von 2007 - 2013:

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | LKV

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel