85 Mio. Euro jährlich von der EU für Kärnten

ÖVP Kärnten weist anlässlich des Europatages auf Nutzen der EU für Kärnten hin

Brüssel, Klagenfurt (OTS) - "Unterm Strich erhält Kärnten jährlich 85 Millionen Euro von der EU", erklären Hubert Pirker und Elisabeth Köstinger, ÖVP-Europaabgeordnete aus Kärnten, und Achill Rumpold, Kärntner Europa-Landesrat anlässlich des Europatages. "Als EU-Nettoempfänger erhält Kärnten jedes Jahr mehr Geld als eingezahlt wird", so die drei Politiker. Insgesamt sind in der aktuellen Förderperiode im Zeitraum von 2007 bis 2013 insgesamt 880 Millionen Euro EU-Fördermittel nach Kärnten geflossen. Dadurch dass Kärnten jedes Jahr rund 40 Millionen Euro an Beiträgen leistet, ist die "jährliche Nettobilanz rund 85 Millionen Euro zugunsten Kärntens", so Rumpold. Mit den Mitteln werden Projekte in Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft, Gesundheit oder Bildung unterstützt.

Pirker, der Sicherheits- und Verkehrssprecher der ÖVP im Europäischen Parlament ist, engagiert sich aktuell besonders für die Realisierung des "baltisch-adriatischen Korridors" sowie für die Errichtung von Lärmschutzmaßnahmen entlang der neuen europäischen Verkehrsachse, die vom Baltikum bis Italien führen soll. In diesem Rahmen steht zur Entscheidung, ob die Europäische Union den Bau des Koralmtunnels mit bis zu 30 Prozent und den Bau des Umschlagplatzes in Fürnitz bei Villach mit bis zu 40 Prozent kofinanziert. "Außer von dem Geld, das hier fließt, wird Kärnten vor allem dadurch enorm profitieren, dass es einen ganz neuen Platz in der Wirtschaftsgeographie Europas bekommt. Die Verkehrsachse bringt Kärnten Wachstum und Beschäftigung", so Pirker.

Köstinger, Landwirtschaftssprecherin der ÖVP im Europäischen Parlament, weist auf die Höhe der Agrarförderungen für landwirtschaftliche Betriebe in Kärnten hin: "Von 2007 bis 2009 haben knapp 40.000 Betriebe 370 Millionen Euro an allgemeinen Agrarförderungen bekommen. Im Durchschnitt bekommt ein Kärntner Bauernhof also jedes Jahr 3000 Euro EU-Förderungen", so Köstinger. "Die gemeinsame Agrarpolitik der EU ist lebenswichtige Voraussetzung dafür, die österreichische Landwirtschaft wettbewerbsfähig zu halten", betont Köstinger.

In der aktuellen EU-Förderperiode (2007 - 2013) wurden bisher 133 grenzüberschreitende und 75 weitere Projekte in Kärnten aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Projektbeispiele sind unter anderem die Lehrlingsakademie St. Andrä, Urlaub am Bauernhof, der Alpen-Adria Trail oder der Gewerbepark Steinfeld.
Kärnten verfüge mit zwei EU-Abgeordneten und einem EU-Landesrat über eine ausgezeichnete Vertretung der Interessen in Brüssel, die sich auch dafür einsetzen, dass Kärnten weiterhin, wie bisher, Nettozahler bleibt. "Wir Kärntner haben 85 Millionen gute Gründe für ein starkes Europa. Mit den Geldern der EU schaffen wir Arbeitsplätze und stärken die Lebensqualität in unserem Land", so Rumpold abschließend.

Kärntens EU-Millionen von 2007 - 2013:

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