- 08.05.2012, 10:24:19
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Berlakovich: Belastungsgrenzen der Erde nicht ausreizen
Club of Rome warnt zu Recht - Österreich hat Aktionsplan für effiziente Nutzung von natürlichen Ressourcen - Förderprogramme bewähren sich
Wien (OTS) - "Die Erde ist nur begrenzt belastbar. Das bestätigt
der Club of Rome in seinem aktuell erschienenen Bericht, der vor
einem unumkehrbaren Überschreiten dieser Belastungsgrenzen warnt. Wir
alle müssen daher mit natürlichen Ressourcen und Rohstoffen
verantwortungsvoller umgehen. Was Österreich betrifft, hat das
Lebensministerium für diese Aufgabe heuer einen
Ressourceneffizienz-Aktionsplan veröffentlicht. Er beschreibt
Strategien, wie die wirtschaftliche Nutzung von natürlichen Gütern
nachhaltig sichergestellt werden kann", erklärte Umweltminister
Nikolaus Berlakovich zum Bericht des Club of Rome.
Für Betriebe biete Ressourceneffizienz nicht nur die Chance, die
eigene Wirtschaftlichkeit zu verbessern, sondern auch die
Möglichkeit, Kosten zu senken und Umweltbelastungen zu verringern,
betonte der Minister. Der neue Aktionsplan konzentriert sich in
diesem Sinn daher auf Verwendung und Recycling von Metallen und
nichtmetallischen Rohstoffen wie Sand und Kies, auf den Ersatz
fossiler Energieträger durch erneuerbare sowie auf den nachhaltigen
Umgang mit Wasser.
Beispiele für höhere Ressourceneffizienz sind etwa Strom- und
Kosteneinsparungen durch Umrüstung auf LED-Beleuchtung,
Wärmerückgewinnung durch Produktionsabwärme, Reduktion von
Aluminiumverpackungen, Chemikalien-Leasing oder Wasseraufbereitung.
"In vielen Fällen rechnen sich Investitionen für Unternehmen erst
nach einigen Jahren. Daher unterstützen wir Maßnahmen zur Steigerung
der Ressourceneffizienz auch finanziell", unterstrich Berlakovich.
Aus dem Programm "Umweltförderung im Inland" werden Investitionen und
entsprechende Planungsleistungen mit bis zu 30 % gefördert.
Rückfragehinweis:
Lebensministerium, Pressestelle
Tel.: (+43-1) 71100 DW 6823
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