- 04.05.2012, 11:53:50
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"You can make IT" - Informatik erfahren und begreifen
Karlheinz Töchterle begrüßt Initiative der österreichischen Informatik-Universitäten

Wien (OTS) - "You can make IT" ist der Slogan einer Initiative der
österreichischen Informatik-Universitäten. In Anbetracht eines
zunehmenden Bedarfs an IT-Fachkräften sollen Schülerinnen und Schüler
der Oberstufe auf das Studienfach Informatik aufmerksam gemacht
werden. "You can make IT" will den Jugendlichen Informatik begreifbar
machen und zeigen: Auch du kannst das. Finanziert wird das Projekt
aus den 40 Millionen Euro Offensivmitteln des
Wissenschaftsministeriums im Rahmen der Ausschreibung "MINT und
Masse". Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle
begrüßte bei der heutigen Präsentation die Initiative, die auch dem
Grundgedanken des österreichischen Hochschulplans - ein Mehr an
Kooperation und Koordination - zu hundert Prozent Rechnung trägt.
"Weiters wird mit 'You can make IT' der MINT-Bereich gestärkt, wo es
sehr gute Studien- und Lehrbedingungen gibt und Absolventen sehr gute
Chancen im Berufsleben haben", so Töchterle. Die Initiative sei auch
wertvoll vor dem Hintergrund der im Ausbau befindlichen
Studienberatung. "Viele Universitäten gehen hier einen sehr
engagierten und kreativen Weg, um über ihre Studien zu informieren."
Schon heute können die österreichischen Universitäten den Bedarf an
gut ausgebildeten IT-Fachkräften kaum decken. IT ist zentraler
Bestandteil unseres Alltags geworden und findet sich in allen
Lebensbereichen. Diese IT will auch weiterhin beherrscht sein. Die
Universitäten Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien, die TU
Graz, TU Wien und WU Wien wollen daher mit einer gemeinsamen
Initiative Jugendlichen das Studienfach Informatik nahebringen. Die
Projektsteuerung obliegt Dr. Ruth Breu, Professorin für Informatik an
der Universität Innsbruck.
"You can make IT" ist nicht nur der Slogan der Initiative, das
Selbermachen steht auch im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Eine
umfangreiche Website bietet Informationen über die Studienstandorte,
Studien und mögliche IT-Berufe. Sie lädt aber auch zum Mitmachen ein.
In Blogs berichten Studierende von Erfahrungen mit dem Studium,
Praktikum oder mit Auslandsemestern. Das können Schülerinnen und
Schüler kommentieren und darüber diskutieren. Dasselbe gilt für die
facebook-Fansite der Initiative. Postings, Spiele und Wettbewerbe
regen die Jugendlichen zum Austausch über die Informatik an.
Den virtuellen Aktivitäten stehen zahlreiche Veranstaltungen der
Universitäten unter dem Titel "meet informatik" zur Seite. Unter dem
Motto "informatik on tour" begeben sich Wissenschaftler in die
Klassenzimmer oder begleiten Schülerinnen und Schüler zu
Unternehmensbesuchen. Diese Aktivitäten gibt es in allen
Bundesländern betreut von den lokalen Informatik-Instituten.
Schülerinnen und Schülern soll die Durchdringung des alltäglichen
Lebens mit IT ebenso vermittelt werden wie die beruflichen
Möglichkeiten nach einem Informatik-Studium. "Nahezu jedes
Unternehmen braucht Informatiker", sagt Ruth Breu. "Mit den Besuchen
bei unseren Partnern aus der Wirtschaft machen wir die
unterschiedlichsten IT-Berufe erfahrbar."
Aus diesem Grund findet auch eine enge Zusammenarbeit mit Unternehmen
statt. So konnten das Allgemeine Rechenzentrum ARZ und die Comarch AG
ebenso als Sponsoren der Initiative gewonnen werden wie Kapsch,
MPreis und Swarovski. "Wir haben einen enormen Bedarf an gut
ausgebildeten Informatikern", erklärt Bernd Geiger, Geschäftsführer
des ARZ. "Daher arbeiten wir in mehreren Projekten intensiv mit dem
Institut für Informatik in Innsbruck zusammen und unterstützen gern
die Initiative." Aus dem europäischen Blickwinkel unterstreicht
Comarch-Chef Janusz Filipiak das Engagement seines Unternehmens.
"Österreich ist ein Zukunftsmarkt für unsere ERP-Lösungen. Nur mit
hochqualifizierten Mitarbeitern können wir diesen Markt erfolgreich
bedienen. Dies ist Grund genug, die Initiative 'You can make IT' zu
unterstützen."
Die österreichischen Universitäten mit Informatik-Instituten tragen
dem Bedarf nach Kräften Rechnung. Gabriele Kotsis, Professorin für
Informatik und Vize-Rektorin der Universität Linz, weist in diesem
Zusammenhang auf die Schlüsselrolle der Informatik als
Zukunftswissenschaft im 21. Jahrhundert hin. "Die österreichischen
Universitäten bieten eine zeitgemäße Ausbildung in der Informatik.
Wir bauen auf grundlegenden Methoden und Verfahren auf, knüpfen an
aktuelle Forschungsergebnisse an und fördern projektorientiertes
Arbeiten mit Praxisbezug." Studierende müssen vor allem Kreativität,
Neugier und Interesse mitbringen, die Zukunft aus
informationstechnologischer Sicht mitgestalten zu wollen, so ihr
Resümee.
"You can make IT" will Jugendlichen genau diese Seite der Informatik
zeigen. Mit Kreativität und Neugier für die Welt der Jugend hat das
Expertenteam um Ruth Breu einen Informatik-Kosmos erschaffen, der
einen spielerischen Zugang ermöglicht. "Es geht uns darum, die
Jugendlichen in ihrer Welt abzuholen und ihnen zu zeigen, dass
Informatik spannend und abwechslungsreich ist", konstatiert die
Koordinatorin der Initiative.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Universität Innsbruck Prof. Dr. Ruth Breu, Institut für Informatik Technikerstraße 21a, 6020 Innsbruck Tel.: +43 664 812 52 34 mailto: [email protected] https://qe-informatik.uibk.ac.at/ http://www.qe-lab.at Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger Tel.: +43 1 531 20-9014 mailto: [email protected] www.bmwf.gv.at
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