A 23 Tangente Neu - Sanierung der meistbefahrenen innerstädtischen Autobahn bringt mehr Verkehrssicherheit

Wien (OTS) - Erhöhung der Verkehrssicherheit, weniger Lärm für Anrainer und eine leistungsfähige Infrastruktur bringen bereits laufende und noch bevorstehende Baumaßnahmen auf der Wiener Südosttangente. Insgesamt investiert die ASFINAG heuer und 2013 über 200 Millionen Euro in die innerstädtische Ver-kehrsader Tangente. Mit der Fertigstellung der Hanssonkurve und der Verkehrsbeeinflussungsanlage (VBA) gehen zwei wichtige Projekte auf der A 23 bereits ins Finale. "Mit der im September 2012 fertigen VBA in und rund um Wien kann die ASFINAG während der kommenden Bauarbeiten den Verkehr gut steuern und lenken und die Verkehrssicherheit erhöhen", erklärt Gernot Brandtner, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH. Brandtner weiter:
"Der nächste große Abschnitt der A 23, der zur Gänze unter fließendem Verkehr neu gebaut wird, ist die Hochstraße Inzersdorf." Auch der Fly Over kommt heuer und nächstes Jahr wieder zum Einsatz.

Fly Over Einsatz

Fahrbahnübergänge (sogenannte Dehnfugen oder Dilatationen) unterliegen der temperaturbedingten Ausdeh-nung von Bauwerken und müssen auf stark befahrenen Strecken nach rund. 20 Jahren getauscht werden. Eine drei Wochen dauernde Sperre von Fahrspuren auf der A 23, würde den Verkehr zum Erliegen bringen. Damit das nicht geschieht, wird der Fly Over 2012 und 2013 im Knoten Prater aufgebaut; eine dreispurige Rampe für den Verkehr, unter der in rund 35 Tagen rund um die Uhr die Fahrbahnübergänge ausgetauscht werden. 730.000,- Euro werden in die Sanierung und den Fly Over investiert.

Verkehrsbeeinflussungsanlage (VBA) A 23

Mit der Fertigstellung der VBA auf der A 23 und den bereits bestehenden Anlagen in Wien und Umgebung wird die aktuelle Übermittlung von Verkehrsinformationen für mehr Sicherheit direkt auf die Strecke weiter verbes-sert. In die Errichtung der 35 Anzeigenquerschnitte (= Überkopfanzeigen) investiert die ASFINAG 17 Millionen Euro. Die Hauptanlage erstreckt sich vom Knoten Inzersdorf bis über den Knoten Kaisermühlen. 250 Sensoren zur Messung von Daten wie Verkehrsstärke oder Niederschlag und 20 neue Videokameras, tragen ab Septem-ber dazu bei, den Verkehr flüssig zu halten und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Hochstraße Inzersdorf

Ursprünglich für 45.000 Fahrzeuge pro Tag gebaut, trägt die Hochstraße Inzersdorf bei der Südeinfahrt Wiens heute täglich weit mehr als die dreifache Menge. Bereits seit 2010 laufen Vorbereitungsarbeiten zum Neubau auf Hochtouren. Der Neubau der Hochstraße kostet 131 Millionen Euro und wird eine Kombination aus Damm und Stelzen. Ab Mitte 2012 werden die Arbeiten auch Einfluss auf den Verkehr nehmen. Neubau unter Verkehr setzt ein ausgeklügeltes Verkehrsführungs-System voraus. "Wir verbreitern den Bereich ein wenig, um ausrei-chend Platz für die sich laufend ändernden Verkehrsführungen zu haben", erläutert Gernot Brandtner. Der be-stehende Lärmschutz wird ergänzt und erhöht, um rund 4.500 Anrainern optimalen Schutz zu bringen. 2017 ist dann auch dieser Teil der insgesamt 18 Kilometer langen Wiener Südosttangente erneuert.

Anschlussstelle Landstraßer Gürtel

Im Juni wird die Rechtsabbiegemöglichkeit zur Landstraßer Hauptstraße geöffnet und der Verkehr von der Tangente durch die neue Einhausung geführt. Ab März 2013 wird dann der gesamte Verkehr von der Tangente kommend durch den neu errichteten Wildganstunnel geführt - mit Ende des Jahres 2013 ist der Knotenbereich fertig umgebaut. Das Gemeinschaftsprojekt zwischen der ASFINAG und der Stadt Wien wird um 80 Millionen Euro umgesetzt.

Hanssonkurve

Durch beschleunigte Bauabläufe kann ab Samstag, 5. Mai 2012, die Richtung Nord tagsüber wieder behinde-rungsfrei befahren werden. Die restlichen Arbeiten erfolgen nachts. Im heurigen Sommer wird noch einmal eine große Verkehrsumstellung vorgenommen. Dabei wird in jede Fahrtrichtung eine Fahrspur gesperrt und im Be-reich des Laaerbergtunnels eine Gegenverkehrsspur eingerichtet. Mit Anfang September, ein Monat früher als geplant, sind dann die Arbeiten abgeschlossen. 34 Millionen Euro investierte die ASFINAG in die Generaler-neuerung für mehr Fahrkomfort und Sicherheit.

Knoten Prater

Zur Entschärfung der oftmals in den Stoßzeiten vorkommenden Rückstaus, wird der in den 1970er Jahren er-baute Knoten Prater saniert. Mitte 2013 beginnen die Vorbereitungsarbeiten. Zukünftig werden alle Auf- und Abfahrten verändert geführt. Um die Umbauten und Sanierungen ohne Verkehrsbehinderungen durchführen zu können, werden in den Jahren 2014 und 2015 Entflechtungsbauwerke gebaut. Über diese wird während der Hauptarbeiten der Verkehr links und rechts an der derzeitigen Erdberger Brücke vorbeigeführt. Mit 81 Millionen Euro werden bis 2017 die Generalerneuerungsarbeiten umgesetzt.

Praterbrücke

Knapp 200.000 Fahrzeuge am Tag bedeuten eine massive Belastung für die Praterbrücke. Seit 2004 werden laufend kleinere Sanierungen durchgeführt. Ab Ende 2013 beginnt die umfassende Sanierung. Es werden die Fahrbahn und das gesamte Tragwerk tiefgreifend erneuert. Die ASFINAG investiert hier 23 Millionen Euro. Bis zur Fertigstellung der Arbeiten Ende 2016, werden grundsätzlich alle vier Spuren je Richtung aufrechterhalten. Die Sommermonate mit weniger Verkehr werden genutzt, um durch Spurwegnahmen die Bauarbeiten schneller voranzubringen.

Weitere Infos zum Autobahnen- und Schnellstraßennetz: www.asfinag.at

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Alexandra Vucsina-Valla
Pressesprecherin für Wien, NÖ, Bgld.
Tel: +43 (0) 664 60108-17825
E-Mail: alexandra.vucsina-valla@asfinag.at

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