• 04.05.2012, 10:55:47
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A 23 Tangente Neu - Sanierung der meistbefahrenen innerstädtischen Autobahn bringt mehr Verkehrssicherheit - ANHANG

Wien (OTS) - Erhöhung der Verkehrssicherheit, weniger Lärm für
Anrainer und eine leistungsfähige Infrastruktur bringen bereits
laufende und noch bevorstehende Baumaßnahmen auf der Wiener
Südosttangente. Insgesamt investiert die ASFINAG heuer und 2013 über
200 Millionen Euro in die innerstädtische Ver-kehrsader Tangente. Mit
der Fertigstellung der Hanssonkurve und der
Verkehrsbeeinflussungsanlage (VBA) gehen zwei wichtige Projekte auf
der A 23 bereits ins Finale. "Mit der im September 2012 fertigen VBA
in und rund um Wien kann die ASFINAG während der kommenden
Bauarbeiten den Verkehr gut steuern und lenken und die
Verkehrssicherheit erhöhen", erklärt Gernot Brandtner,
Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH. Brandtner weiter:
"Der nächste große Abschnitt der A 23, der zur Gänze unter fließendem
Verkehr neu gebaut wird, ist die Hochstraße Inzersdorf." Auch der Fly
Over kommt heuer und nächstes Jahr wieder zum Einsatz.

Fly Over Einsatz

Fahrbahnübergänge (sogenannte Dehnfugen oder Dilatationen)
unterliegen der temperaturbedingten Ausdeh-nung von Bauwerken und
müssen auf stark befahrenen Strecken nach rund. 20 Jahren getauscht
werden. Eine drei Wochen dauernde Sperre von Fahrspuren auf der A 23,
würde den Verkehr zum Erliegen bringen. Damit das nicht geschieht,
wird der Fly Over 2012 und 2013 im Knoten Prater aufgebaut; eine
dreispurige Rampe für den Verkehr, unter der in rund 35 Tagen rund um
die Uhr die Fahrbahnübergänge ausgetauscht werden. 730.000,- Euro
werden in die Sanierung und den Fly Over investiert.

Verkehrsbeeinflussungsanlage (VBA) A 23

Mit der Fertigstellung der VBA auf der A 23 und den bereits
bestehenden Anlagen in Wien und Umgebung wird die aktuelle
Übermittlung von Verkehrsinformationen für mehr Sicherheit direkt auf
die Strecke weiter verbes-sert. In die Errichtung der 35
Anzeigenquerschnitte (= Überkopfanzeigen) investiert die ASFINAG 17
Millionen Euro. Die Hauptanlage erstreckt sich vom Knoten Inzersdorf
bis über den Knoten Kaisermühlen. 250 Sensoren zur Messung von Daten
wie Verkehrsstärke oder Niederschlag und 20 neue Videokameras, tragen
ab Septem-ber dazu bei, den Verkehr flüssig zu halten und die
Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Hochstraße Inzersdorf

Ursprünglich für 45.000 Fahrzeuge pro Tag gebaut, trägt die
Hochstraße Inzersdorf bei der Südeinfahrt Wiens heute täglich weit
mehr als die dreifache Menge. Bereits seit 2010 laufen
Vorbereitungsarbeiten zum Neubau auf Hochtouren. Der Neubau der
Hochstraße kostet 131 Millionen Euro und wird eine Kombination aus
Damm und Stelzen. Ab Mitte 2012 werden die Arbeiten auch Einfluss auf
den Verkehr nehmen. Neubau unter Verkehr setzt ein ausgeklügeltes
Verkehrsführungs-System voraus. "Wir verbreitern den Bereich ein
wenig, um ausrei-chend Platz für die sich laufend ändernden
Verkehrsführungen zu haben", erläutert Gernot Brandtner. Der
be-stehende Lärmschutz wird ergänzt und erhöht, um rund 4.500
Anrainern optimalen Schutz zu bringen. 2017 ist dann auch dieser Teil
der insgesamt 18 Kilometer langen Wiener Südosttangente erneuert.

Anschlussstelle Landstraßer Gürtel

Im Juni wird die Rechtsabbiegemöglichkeit zur Landstraßer
Hauptstraße geöffnet und der Verkehr von der Tangente durch die neue
Einhausung geführt. Ab März 2013 wird dann der gesamte Verkehr von
der Tangente kommend durch den neu errichteten Wildganstunnel geführt
- mit Ende des Jahres 2013 ist der Knotenbereich fertig umgebaut. Das
Gemeinschaftsprojekt zwischen der ASFINAG und der Stadt Wien wird um
80 Millionen Euro umgesetzt.

Hanssonkurve

Durch beschleunigte Bauabläufe kann ab Samstag, 5. Mai 2012, die
Richtung Nord tagsüber wieder behinde-rungsfrei befahren werden. Die
restlichen Arbeiten erfolgen nachts. Im heurigen Sommer wird noch
einmal eine große Verkehrsumstellung vorgenommen. Dabei wird in jede
Fahrtrichtung eine Fahrspur gesperrt und im Be-reich des
Laaerbergtunnels eine Gegenverkehrsspur eingerichtet. Mit Anfang
September, ein Monat früher als geplant, sind dann die Arbeiten
abgeschlossen. 34 Millionen Euro investierte die ASFINAG in die
Generaler-neuerung für mehr Fahrkomfort und Sicherheit.

Knoten Prater

Zur Entschärfung der oftmals in den Stoßzeiten vorkommenden
Rückstaus, wird der in den 1970er Jahren er-baute Knoten Prater
saniert. Mitte 2013 beginnen die Vorbereitungsarbeiten. Zukünftig
werden alle Auf- und Abfahrten verändert geführt. Um die Umbauten und
Sanierungen ohne Verkehrsbehinderungen durchführen zu können, werden
in den Jahren 2014 und 2015 Entflechtungsbauwerke gebaut. Über diese
wird während der Hauptarbeiten der Verkehr links und rechts an der
derzeitigen Erdberger Brücke vorbeigeführt. Mit 81 Millionen Euro
werden bis 2017 die Generalerneuerungsarbeiten umgesetzt.

Praterbrücke

Knapp 200.000 Fahrzeuge am Tag bedeuten eine massive Belastung für
die Praterbrücke. Seit 2004 werden laufend kleinere Sanierungen
durchgeführt. Ab Ende 2013 beginnt die umfassende Sanierung. Es
werden die Fahrbahn und das gesamte Tragwerk tiefgreifend erneuert.
Die ASFINAG investiert hier 23 Millionen Euro. Bis zur Fertigstellung
der Arbeiten Ende 2016, werden grundsätzlich alle vier Spuren je
Richtung aufrechterhalten. Die Sommermonate mit weniger Verkehr
werden genutzt, um durch Spurwegnahmen die Bauarbeiten schneller
voranzubringen.

Weitere Infos zum Autobahnen- und Schnellstraßennetz: www.asfinag.at

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Meldung" unter http://www.ots.at

Rückfragehinweis:
Alexandra Vucsina-Valla
Pressesprecherin für Wien, NÖ, Bgld.
Tel: +43 (0) 664 60108-17825
E-Mail: [email protected]

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