FP-Guggenbichler: Post vernachlässigt Versorgungsauftrag in Währing

Hohes Sicherheitsmanko im Bezirk schreit nach mehr Polizei

Wien (OTS/fpd) - Per Postwurfsendung wurde der Bevölkerung jüngst mitgeteilt, dass aufgrund zweier Überfälle die Postfiliale in der Gymnasiumstraße einen Monat früher als geplant sperrt, berichtet der Bezirksparteiobmann der FPÖ-Währing, Gemeinderat Udo Guggenbichler, der hier den Versorgungsauftrag der Post nicht erfüllt sieht. Immerhin wird erst am 29. Mai eine BAWAG P.S.K.-Filiale in der Währinger Straße eröffnet. Bis dahin sind die Bewohner des Grätzels rund um die Gymnasiumstraße gezwungen, ihre Postgeschäfte in der knapp 20 Gehminuten entfernten Filiale Martinstraße zu erledigen.

Das ist insbesondere betagteren oder gehbehinderten Menschen nicht zuzumuten, kritisiert Guggenbichler die Ausdünnung der Bezirksinfrastruktur in diesem Bereich. Zudem seien Postpartner auch keine Lösung, da diese ab einer gewissen Zeit ebenfalls einfach zusperren können. "Wie kann so die postalische Nahversorgung garantiert werden?", fragt Guggenbichler und fordert die Post auf, ihrem Versorgungsauftrag auch schnellstens nachzukommen, denn immerhin sei dies nicht die einzige von der Schließung betroffene Filiale.

Abschließend ortet er, Guggenbichler, mehr denn je ein exorbitantes Sicherheitsmanko, wenn nun schon Postämter aus Angst vor Überfällen einfach schließen. Die geheimen Sicherheitsgespräche von ÖVP-Bezirksvorsteher Homole haben ganz offensichtlich versagt. Auch der Ruf nach mehr Polizei auf Währings Straßen wird demnach umso lauter. Aus diesem Grund fordert die Bezirks-FPÖ zum wiederholten Male die Einberufung eines Sicherheitsgipfels mit allen Parteien, schließt Guggenbichler. (Schluss) hn

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