ÖVP Minister Töchterle zwingt JKU in die Knie

Linz (OTS) - Rektorat kriecht lieber vor ÖVP-Töchterle zu Kreuze, anstatt im Sinne der Studierenden und der österreichischen Hochschullandschaft ein klares NEIN zu rechtswidrigen Studiengebühren auszusprechen.

Bei der gestrigen Besprechung zwischen Rektorat, Senatsmitgliedern und HochschülerInnenschaft hat sich eindeutig gezeigt, dass die JKU-Führung den Druck der von Seiten des Ministeriums in Richtung der Einhebung autonomer Studiengebühren ausgeübt wird, nachgeben will.

Zwar mussten auch die Mitglieder des Rektorats bekennen, dass die Einhebung autonomer Studiengebühren höchstwahrscheinlich rechtswidrig ist, doch fehlt an der größten Universität Oberösterreichs offensichtlich der Courage, ein klares Zeichen für eine produktive Hochschulpolitik zu setzen und Töchterles begehren, die Universitäten durch die Einhebung autonomer Gebühren vollständig in den rechtsfreien Raum zu befördern, nicht nachzugeben.

"Wir haben bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass die Einführung autonomer Studiengebühren rechtswidrig ist und auch politisch ein Armutszeugnis darstellt", so Katharina Bloderer, Hannes Halak und Elias Gassner vom ÖH Vorsitzteam einhellig. "Einer autonomen Satzungsregelung werden wir nie und nimmer zustimmen - dass schon nicht aus Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem gesamten Hochschulsektor, den Töchterle offenbar ins Chaos stürzen will", so die StudierendenverterterInnen weiter.

In diesem Sinne fordert die HochschülerInnenschaft an der Johannes Kepler Universität alle Mitglieder des JKU Senats auf im Anbetracht ihrer Verantwortung für die JKU und für die Hochschulen gegen die Einhebung autonomer Studiengebühren zu stimmen. "Wir wollen Minister Töchterle in der Senatssitzung, die voraussichtlich am 29. Mai stattfinden wird einen gehörigen Denkzettel verpassen", zeigen sich die StudierendenvertreterInnen kämpferisch.

"Sollte trotzdem eine Studiengebührenregelung beschlossen werden, haben wir uns vorbereitet - die Studierenden werden die JKU mit Klagen gegen die rechtswidrige Einhebung geradezu eindecken - von dem massiven politischen Protest den die ÖH JKU jetzt schon in Aussicht stellt, ganz abgesehen", so die Studierendenvertretung abschließend.

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Hannes Halak: 0699/10936303; HochschülerInnenschaft an der JKU, Altenbergerstraße 69,4040 Linz

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