- 03.05.2012, 11:08:44
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Arbeitsunfallstatistik 2011: deutlich weniger Arbeitsunfälle dank umfassender Prävention
Wien (OTS) - Die AUVA ist der einzige Sozialversicherungsträger,
der umfassende Prävention betreibt. Die Maßnahmen zeigen Erfolg:
Bereits seit mehreren Jahren ist die Zahl der Arbeitsunfälle
gesunken, auch 2011 zeigt einen erfreulichen Rückgang.
Laut aktueller Statistik der Allgemeinen
Unfallversicherungsanstalt (AUVA) ist die Rate der Arbeitsunfälle pro
1.000 Versicherte im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr von 30,02 auf
28,23 zurückgegangen. Das bedeutet eine Senkung von fast sechs
Prozent.
Insgesamt belief sich die Zahl aller Schadensfälle unselbständig
Erwerbstätiger im vergangenen Jahr auf 102.976 (92.311 Arbeitsunfälle
im engeren Sinn, 10.665 Wegunfälle) das sind 1363 weniger als 2010.
Die Zahl der Arbeitsunfälle der selbständig Erwerbstätigen belief
sich auf 3.237 Schadensmeldungen. Die Arbeitsunfälle sonstiger
Versicherter beliefen sich auf 3.195.
Umfassende Prävention
"Die AUVA ist der einzige Sozialversicherungsträger, der umfassend
Prävention betreibt. Unsere Strategie zeigt Erfolg: Die Zahl der
Arbeitsunfälle geht stetig zurück", sagt Renate Römer, Obfrau der
AUVA. "Auch im kommenden Jahr planen wir wieder neue Kampagnen. Ein
Beispiel ist die Partnerschaft für Prävention, die in ganz Europa
umgesetzt wird. Ziel ist es, das Verantwortungsgefühl für das Thema
Prävention auf allen Mitarbeiterebenen zu stärken und die
Zusammenarbeit zum Thema Sicherheit weiter zu verbessern. Denn jeder
Arbeitsunfall, den wir verhindern können, ist ein Gewinn", so Römer.
Weitere, bereits bestehende Präventionsmaßnahmen sind etwa
AUVAsicher, bei der Klein- und Mittelbetriebe kostenlos von der AUVA
im Bereich Arbeitssicherheit beraten werden. BAUfit, ein weiteres
Präventionsprojekt, hilft seit mittlerweile zehn Jahren, ohne Verlust
an Produktivität und Qualität, den Bewegungsapparat von Bauarbeitern
zu schonen.
Unfälle bei Schülern und Studenten
Die Zahl der Arbeitsunfälle bei Schülern und Studenten ist mit
53.763 Schadensmeldungen leicht rückläufig.
Industriemechaniker am meisten gefährdet
Am höchsten ist die Unfallzahl in der Wirtschaftsklasse
Warenerzeugung (22.235 Schadensfälle), gefolgt von der Baubranche
(18.041). In beiden Bereichen hat es leichte Zuwächse gegeben. Die
langjährige Tendenz ist jedoch rückläufig. Die am stärksten
gefährdete Berufsgruppe sind Industriemechaniker und -schlosser mit
5.344 Arbeitsunfällen. Sie haben im Jahr 2011 erstmals die Maurer an
der Spitze der Arbeitsunfallstatistik abgelöst.
Arbeitsunfälle in den Bundesländern
In Niederösterreich (14.041), Wien (18.564), Kärnten (7.602),
Steiermark (12.158) und Salzburg (9.142) ist die Zahl der
Arbeitsunfälle unselbständig Erwerbstätiger gesunken, in Vorarlberg
(3.506), Tirol (5.140), Oberösterreich (19871) und Burgenland (1.540)
ist sie leicht gestiegen. Generell ist auch hier die Tendenz
rückläufig.
Über die AUVA:
Bei der AUVA sind rund 4,6 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 440.000 Selbständige
sowie 1,4 Millionen Schüler und Studenten. Die AUVA finanziert ihre
Aufgaben als soziale Unfallversicherung aus Pflichtbeiträgen der
Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA
- die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten
senkt die Kosten für die drei weiteren Unternehmensbereiche
Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von
Unfallopfern am wirksamsten.
Rückfragehinweis:
Mag. Andreas Lexer AUVA-Pressesprecher Adalbert-Stifter-Straße 65 1200 Wien Fon: +43 1 33 111 - 962 Mobil: +43 664 808 69 170 Mail: [email protected]
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