• 03.05.2012, 10:04:39
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ASFINAG präsentiert Jahresabschluss 2011

Erstmals 100 Millionen Euro Schuldenabbau im Jahr 2011

Wien (OTS) - Die ASFINAG Bilanz 2011 gestaltet sich durchwegs
positiv. Die Erlöse aus der Verkehrsleistung (dazu zählen LKW-Maut,
Vignette und Sondermauten) betragen rund 1,6 Milliarden Euro, das ist
eine Steigerung um 3,3 Prozent gegenüber 2010. Für 2011 wurde
gegenüber 2010 mit einer moderaten Neuverschuldung und einem
Jahresüberschuss von ca. 330 Millionen Euro gerechnet. Diese
Erwartung ist mit dem Jahresüberschuss von 440 Millionen Euro
deutlich übertroffen worden.
Die ASFINAG weist mit Abschluss des Geschäftsjahres 2011 eine fiktive
Schuldentilgungsdauer von 23 Jahren aus und hat in der
mittelfristigen Planung sichergestellt, dass dieser Wert die
durchschnittliche Lebenszyklusdauer der Infrastruktur von in etwa 30
Jahren nicht überschreitet.

"Es wurde keine Neuverschuldung notwendig, ganz im Gegenteil
konnte die Verschuldung erstmals deutlich reduziert werden", stellt
Klaus Schierhackl im Rahmen der Präsentation des Jahresabschlusses
2011 fest. "Die ASFINAG finanziert sich primär durch Mauteinnahmen.
Unser Dank gilt daher jenen Kunden, die die Maut ordnungsgemäß
entrichten und damit sicherstellen, dass wir seitens ASFINAG unseren
Kunden wiederum ein zeitgemäß ausgebautes und sicheres Streckennetz
zur Verfügung stellen können", so Schierhackl weiter. Das
Autobahnen-und Schnellstraßennetz finanziert sich ausschließlich über
seine Kunden und bezieht keine Erlöse aus Zuschüssen des Bundes.

Die Erlöse aus der Verkehrsleistung, das sind LKW-Maut
(Kraftfahrzeuge über 3,5t hzG), Vignette und Sondermauten (für
Fahrzeuge unter 3,5t hzG) stiegen gegenüber dem Jahr 2010 um 3,3
Prozent an. Die Mauterlöse 2011 aus der LKW-Maut stiegen um 30
Millionen Euro auf 1.062 Millionen Euro. Die Einnahmen aus PKW-Maut
(Sondermautstrecken und Vignette) betrugen 499 Millionen Euro im Jahr
2011, das sind um 18 Millionen Euro mehr als 2010. Sie gliedern sich
2011 in 368 Millionen Euro aus der PKW-Vignette und 131 Millionen
Euro aus Sondermauten.

Bauprogramm 2011

Die für den Neubau aufgewendete Summe (255 Millionen Euro)
reduzierte sich gegenüber 2010 um 25 Prozent, die bauliche Erhaltung
(301 Millionen Euro) reduzierte sich um 17 Prozent gegenüber 2010.
"Als moderner Infrastruktur-Dienstleister wollen wir unseren Kunden
ein verkehrssicher ausgebautes und gut serviciertes Netz zur
Verfügung stellen. Dabei setzen wir auf Maßnahmen für mehr
Kundenzufriedenheit, Sicherheit und die Vernetzung mit dem
öffentlichen Verkehr", sagt ASFINAG Vorstand Alois Schedl. Mit dem im
Jahr 2011 festgelegten Bauprogramm investiert die ASFINAG bis 2017
rund 6,8 Milliarden Euro, die in die Erhaltung und den Neubau im
heimischen Autobahnen- und Schnellstraßennetz fließen. Jährlich wird
durchschnittlich rund eine Milliarde Euro in den Aus- und Weiterbau
investiert, wovon rund die Hälfte der Mittel aus dem Bauprogramm in
Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit eingesetzt werden.
Durch Redimensionierung und Verschiebung von Bauprojekten werden bis
2016 rund 2,8 Milliarden Euro eingespart.

Kundenumfrage stellt ASFINAG ein gutes Zeugnis aus

"Es freut uns besonders, dass die ASFINAG Unternehmensgruppe auch
als modern, innovativ und serviceorientiert wahrgenommen wird: eine
aktuelle IFES-Umfrage im Frühjahr 2012 hat dies erneut bestätigt," so
Schedl. Insgesamt liegt die Kundenzufriedenheit bei den befragten
Autofahrern auf einer Skala von 0 bis 100 bei sehr guten 74,4 Punkten
(+2,3 Prozentpunkte gegenüber 2011). In etwa neun von zehn
Autofahrern sind mit dem Leistungsspektrum der ASFINAG zufrieden, die
Gesamtzufriedenheit mit dem ASFINAG Streckennetz schneidet mit 92
Prozent Zufriedenheit ebenfalls sehr gut ab.

Der aktuelle allgemeine Kundenzufriedenheitsindex des Unternehmens
liegt mit einer Steigerung um 2,3 Prozentpunkte gegenüber 2011 bei
74,4 Punkten bereits auf sehr hohem Niveau (auf einer Skala von 0 bis
100). Das gute Ergebnis ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die
ASFINAG beim wichtigsten Anliegen der Autofahrer - der
Verkehrssicherheit - eine ausgezeichnete Beurteilung erhält. Die
Maßnahmen in diesem Bereich, von der Absicherung der Baustellen über
die Tunnelsicherheit bis zu den Maßnahmen gegen Geisterfahrer, werden
mit 79,4 von 100 Punkten "belohnt" (2011 waren es noch 78,2 Punkte).
Ein weiterer Grund für das sehr gute Gesamtergebnis ist das
Rastplatzangebot der ASFINAG, das mit 83,1 von 100 Punkten
ausgezeichent abschneidet und für viele Österreicher auch eine
Visitenkarte des Landes darstellt. Die Aspekte Verkehrsflüssigkeit,
Winterdienst, Qualität der Fahrbahnen oder Verkehrsinformation
erhalten alle sehr gute Gesamtnoten. Auch die Themen Maut und
Baustellen werden gut beurteilt, vor allem die Informationsmaßnahmen
(z.B. über Baustellenlänge und Bauzeit) in diesen Bereichen werden
mit einer Bewertung von 71,3 Punkten sehr positiv wahrgenommen.

Die Unterlage zur ASFINAG Bilanzpressekonferenz ist über
www.asfinag.at/presse abrufbar.

Rückfragehinweis:

ASFINAG
   Mag. Ingrid Partl      
   Pressesprecherin  
   Mobil +43 (0)664 60108-12825
   ingrid.partl@asfinag.at
   www.asfinag.at

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