• 03.05.2012, 09:54:42
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Nur ein attraktiver Lehrberuf schafft eine attraktive Schule

FSG-Vorsitzende aller Lehrergewerkschaften sind sich vor dem Start der Dienstrechtsverhandlungen einig

Wien (OTS) - (FSG-LehrerInnen) Ein neues Dienstrecht müsse den
LehrerInnenberuf attraktiver und damit auch die Schule attraktiv
machen, sind sich Thomas Bulant, Bundesvorsitzender der apsfsg
(Allgemeinbildende Pflichtschule), Heinrich Himmer,
Bundesvorsitzender der fsg bmhs (Berufsbildende mittlere und höhere
Schulen), Michael Zahradnik, Bundesvorsitzender der AHS-FSG und
Gerhard Herberger, Bundesvorsitzender der FSG an Berufsschulen vor
den heute beginnenden Verhandlungen über das LehrerInnendienstrecht
einig.++++

"Ein neues Dienstrecht darf nicht allein fiskalischen Aufgaben
gerecht werden, sondern muss vor allem auf die täglichen
Herausforderungen des Schulalltags Antworten geben. PädagogInnen sind
als Brückenbauer in die Zukunft ins öffentliche Bewusstsein zu
rücken", so Bulant. Grundvoraussetzung dafür ist laut Himmer eine
gleichwertige Ausbildung aller pädagogisch Tätigen auf Masterniveau
und die Anerkennung von Berufserfahrung. Zahradnik sieht die
volluniversitäre Ausbildung auf Masterniveau als Grundvoraussetzung
für eine Schule der Zukunft.

"Die Kernkompetenzen von LehrerInnen liegen in Unterricht und
Erziehung. Für Administration, Betreuung und Therapie wird es andere
ExpertInnen geben müssen", konstatiert Herberger. "Aufbauend auf
einer klaren und vollständigen Tätigkeitsbeschreibung aller
PädagogInnen ist die Arbeitszeit neu zu definieren und zu bewerten!"

Zahradnik hält fest, dass dem Raum als "dritten Pädagogen" größte
Bedeutung beizumessen ist: "Die derzeit vielerorts unwürdigen
Arbeitsplatz-Verhältnisse für SchülerInnen und LehrerInnen sind zu
verändern!"

Geschlossen fordern alle vier Vorsitzenden, dass den veränderten
Anforderungen flexible Lebensarbeitszeitmodelle entsprechen müssen.
"Die erhöhte Arbeitsbelastung in den Schulen städtischer
Ballungsräume ist außerdem mit Diversitätszulagen zu versehen, damit
die Abwanderung von LehrerInnen in Landgemeinden und andere Berufe
gestoppt wird", schließt Bulant und meint: "Ansonsten wird es in
Zukunft schwierig werden, ambitionierte Schulreformprojekte in den
Städten umzusetzen."

Rückfragehinweis:

MMag. Dr. Thomas Bulant
   Vorsitzender der FSG PflichtschullehrerInnen
   Mail: [email protected]
   Tel: 069919413999
   
   Gerhard Herberger 
   Vorsitzender der FSG Berufsschulen
   Mail: [email protected]
   Tel: 06648198785
   
   Mag. Heinrich Himmer
   Vorsitzender der fsg bmhs
   Mail: [email protected]
   Tel: 06765313242
   
   Mag. Michael Zahradnik
   Vorsitzender der AHS-FSG
   Mail: [email protected]
   Tel: 06765414235

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