• 30.04.2012, 11:09:31
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Wirklich für den Ernstfall gewappnet? - Österreichischer Krisenkommunikationsgipfel 2012

Pressesprecher, Journalisten und Krisenmanager treffen sich an der Donau-Universität Krems

Krems/Kiel (OTS) - Die Hochegger-Affäre, der Fall "Prolactal", der
Stammzellen-Skandal am Universitätsklinikum Innsbruck, der Shitstorm
auf der Facebook-Seite des MuseumsQuartiers Wien oder die
Restrukturierung der Hypo Alpe-Adria Bank - Anlässe für
Krisenkommunikation und Reputationsmanagement haben Österreichs
Pressesprecher, Kommunikationsmanager und PR-Berater mehr als genug.
Wie Pressesprecher, Journalisten, Fach- und Führungskräfte den guten
Ruf ihrer Einrichtungen in Krisenzeiten schützen können, zeigt der
Österreichische Krisenkommunikationsgipfel am 20. Juni 2012 an der
Donau-Universität Krems.

15 namhafte Referentinnen und Referenten u.a. von Austrian
Airlines, ÖBB, voestalpine, Allianz, Hypo Alpe-Adria Bank, ORF,
Kurier, AGES, GIS und dem MuseumsQuartier Wien berichten in
Fallstudienvorträgen und einer Podiumsrunde von ihren Erfahrungen mit
der Kommunikation in schwierigen Zeiten. Stephan Raab von der
Piratenpartei Österreichs erklärt, wie seine Partei durch den Einsatz
Sozialer Medien die Politik transparenter gestaltet und die
Vertrauenskrise in politische Entscheidungsträger überwinden will.
Dr. Ingrid Vogl vom PRVA Public Relations Verband Austria zieht
Lehren aus den Fällen Hochegger, Grasser & Co für das Verhältnis von
Politik, Wirtschaft, Medien und PR. Dr. Ingrid Kiefer von der AGES -
Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit zeigt
auf, welche Fehler Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft bei der
Kommunikation von Produktrückrufen besser vermeiden sollten.

"Die Bedeutung zeitnaher und trotzdem überlegter
Krisenkommunikation hat im Zeitalter von Facebook, Twitter & Co
stetig zugenommen", sagt Gipfel-Initiator Frank Roselieb, Direktor
des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, ein "Spin-Off"
der Universität Kiel. "Um Reputationsschäden zu vermeiden, müssen die
Betroffenen quasi in Echtzeit auf vielen Kanälen gleichzeitig
kommunizieren - und trotzdem den Überblick behalten." Der
Österreichische Krisenkommunikationsgipfel 2012 ist das mittlerweile
fünfzehnte Gipfeltreffen des Kieler Krisennavigator. Er richtet sich
an Kommunikationsverantwortliche, Pressesprecher, Journalisten,
Führungskräfte in Wirtschaftsunternehmen, Verbänden, Behörden und der
Politik, Krisenmanager sowie an Wissenschaftler.

"Youtube, Facebook und Twitter zum Trotz nehmen Journalisten in
Krisenzeiten weiterhin eine wichtige Gatekeeper-Funktion ein. Sie
hinterfragen Anwürfe Dritter und Pressemitteilungen kritisch und
sorgen so für Orientierung im Krisenchaos", erläutert Dr. Michael
Roither, Leiter des Zentrums für Journalismus und
Kommunikationsmanagement an der Donau-Universität Krems. "Gleichwohl
gelten im Krisenfall andere Regeln der Öffentlichkeitsarbeit, auf die
sich Pressesprecher frühzeitig einstellen sollten." Gemeinsam mit den
Journalisten Rainer Fleckl (Kurier), Mag. Ing. Michael Csoklich
(ORF-Radio) und Sebastian Loudon (Horizont & Bestseller), den
Kommunikationsverantwortlichen Mag. Peter N. Thier (Austrian
Airlines) und Dr. Marita Roloff (Allianz Österreich) sowie dem
Medienrechtsexperten Dr. Peter Zöchbauer diskutiert er in einer
Podiumsrunde, worauf es bei der Medienarbeit in Krisenzeiten wirklich
ankommt.

Veranstaltungspartner des diesjährigen Gipfeltreffens sind die
Berufs- und Branchenverbände Public Relations Verband Austria (PRVA),
Verband für Integrierte Kommunikation (VIKOM) und Deutsche
Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM). Als Medienpartner
unterstützen den Kongress die APA-OTS Originaltext-Service GmbH sowie
die Fachpublikationen "Horizont", "medianet" und "Krisenmagazin".
Weitere Informationen und Anmeldung unter
www.krisenkommunikationsgipfel.at

Pressefotos:
www.ifk-kiel.de/pressefotos.html
www.donau-uni.ac.at/de/aktuell/presse/00525

Rückfragehinweis:

Frank Roselieb
   Telefon: +49 (0)431 56 06 - 480
   E-Mail: roselieb@ifk-kiel.de
   
   Dr. Michael Roither
   Telefon: +43 (0)27 32 893 - 27 00 
   E-Mail: michael.roither@donau-uni.ac.at

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