- 27.04.2012, 16:37:39
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Katholische Verbände ÖCV, MKV, KÖL und AKV: Gemeinsamer Gedenkgottesdienst
Am 8. Mai 2012 für die Opfer des Zweiten Weltkrieges
Wien (OTS) - "Niemals vergessen - 8. Mai 1945 - nicht
missbrauchen; Kriegsende 1945 - ein Versuch des Gedenkens!" - nach
diesem Motto veranstaltet der Österreichische Cartellverband (ÖCV)
gemeinsam mit dem Mittelschüler-Kartell-Verband (MKV), dem
Akademischen Bund katholisch-österreichischer Landsmannschaften (KÖL)
sowie der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände Österreichs (AKV)
am 8. Mai 2012 um 18:00 Uhr einen Gedenkgottesdienst im Wiener
Stephansdom für alle unschuldigen Opfer des Zweiten Weltkrieges.
Alljährlich wird der 8. Mai, der Tag, an dem der Zweite Weltkrieg
in Europa sein Ende fand, von den schlagenden Burschenschaften dazu
missbraucht, um der Kapitulation der Hitler-Wehrmacht in Form des
"Totengedenkens des Wiener Korporationsringes", einer Gedenkfeier und
eines Fackelzugs vor der Krypta am Wiener Heldenplatz, im wahrsten
Sinne des Wortes nachzutrauern. Gegen dieses "Totengedenken" haben
sich in den letzten Jahren Protestallianzen und Gegendemonstrationen
vor allem linker Gruppierungen gebildet. Dies führte zur
ideologischen Polarisierung und förderte die politische
Auseinandersetzung in unserem Land.
Dagegen möchten die katholischen Schüler-, Studenten- und
Akademikerverbände ÖCV, MKV, KÖL und AKV einen klaren und vor allem
friedfertigen Kontrapunkt setzen: Der 8. Mai soll von niemandem für
politische Konflikte missbraucht werden! Die genannten vier Verbände
veranstalten am 8. Mai um 18.00 Uhr einen Gedenkgottesdienst im
Wiener Stephansdom, im Rahmen dessen man allen unschuldigen Opfern
des Zweiten Weltkrieges gedenken und für sie beten möchte. Dabei
stehen vor allem jene im Vordergrund, die im Widerstand gegen das
NS-Regime ihr Leben lassen mussten, in Gefängnissen,
Konzentrationslagern inhaftiert oder aufgrund ihre Gesinnung
misshandelt und verfolgt wurden. Viele dieser Opfer stammen auch aus
dem Kreis der katholischen Verbindungen, Verbände und Organisationen.
Die Gedenkmesse soll ein Versuch sein, ein klares politisches Signal
gegen den Extremismus von rechts und links und gegen die weitere
politische Instrumentalisierung und Polarisierung zu setzen.
"Nicht zuletzt möchten wir damit auch ein offenes Bekenntnis zur
Demokratie, zum Rechtstaat und zur Verteidigung der Menschenrechte
ablegen.", so ÖCV-Präsident Mario Kuss.
Rückfragehinweis:
ÖCV-Kommunikationsteam
E-Mail: [email protected]
Web: www.oecv.at
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