- 27.04.2012, 15:25:10
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"Thema" am 30. April: Mysteriöser Leichenfund in Tirol
Außerdem: Tod nach Zeckenbiss - Wie gut kann man sich schützen?
Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in "Thema" am Montag,
dem 30. April 2012, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:
Kommissar Bär - Mysteriöser Leichenfund in Tirol
Im Tiroler Oberland sind Jäger und Polizei einem Bären auf der Spur.
"M13" nennen die Behörden diesen Braunbären und kennen ihn schon
länger. Er plündert Bienenstöcke im Bezirk Landeck und gilt als
gefährlich. Nahe der Ortschaft Spiss wirft "M13" einen Baum um, der
auf einen Strommasten fällt, der daraufhin zu brennen beginnt.
Feuerwehr und Polizei kommen - und entdecken einen Toten. Der etwa
40-jährige blonde Mann ist noch nicht identifiziert. Nur mit einer
Unterhose bekleidet, lag sein Leichnam auf einem Steilhang 25 Meter
unterhalb der Spisser Landesstraße. Die Obduktion ergibt: Der Mann
wurde erschlagen. Die Polizei vermutet, dass der Fundort nicht der
Tatort ist und glaubt, dass das Opfer aus der Schweiz stammen könnte.
Markus Stachl ist für "Thema" auf Spurensuche in Tirol.
Kommissar DNA - Heiße Spur nach zehn Jahren
Am 28. September 2001 ist Heidrun Wastl, damals 37 Jahre alt, spurlos
verschwunden. Zurück blieben ihr kleiner Sohn und ihr Mann. "Thema"
hat damals berichtet, "Aktenzeichen XY" hat gefahndet - ohne Erfolg.
Niemand fand eine Erklärung oder ein Motiv für ein Gewaltverbrechen.
Der Fall Wastl galt jahrelang als unlösbar, bis das "Cold Case
Management" des Bundeskriminalamtes aktiv wurde. Jetzt, nach mehr als
zehn Jahren, hat man eine neue Spur. Auf einer damals
sichergestellten Getränkedose aus der Küche wurden DNA-Spuren eines
Bekannten der Frau gefunden. Die Polizei ermittelt auf Hochtouren.
Gerhard Tuschla berichtet.
Tod nach Zeckenbiss - Wie gut kann man sich schützen?
Die neunjährige Chiara aus Kärnten stirbt zweieinhalb Wochen nach
einem Zeckenbiss an FSME. Das Mädchen war nicht ausreichend geimpft.
Eine Schreckensmeldung zu Beginn der "Zeckensaison" - doch die
Wahrscheinlichkeit, nach einem Zeckenbiss zu sterben, ist äußerst
gering. Allerdings ist die Zahl der FSME-Erkrankungen im vergangenen
Jahr um fast 80 Prozent auf 113 Fälle gestiegen. Der ehemalige
ORF-Sportmoderator Alfred Stachl ist vor 30 Jahren von einer
infizierten Zecke gebissen worden. "Die Lähmung hat mein ganzes Leben
auf den Kopf gestellt, die Geschwindigkeit, die Organisation, die
Fröhlichkeit - alles", erzählt er. Immer noch kursieren Vorurteile
gegen den Impfstoff. Gerade Eltern haben manchmal Bedenken, ihr Kind
könne die Impfung nicht vertragen. Rike Fochler und Johannes Schubert
haben recherchiert, wie große die Gefahr wirklich ist und wie man
sich schützen kann.
Bock zieht um - Aufstand gegen das Asylheim
Flüchtlingshelferin Ute Bock kehrt zu ihren Wurzeln zurück - und das
sorgt für Aufregung. Am 1. Mai bezieht sie mit 70 Asylwerbern und
Flüchtlingen jenes Haus in der Zohmanngasse in Wien-Favoriten, in dem
sie 30 Jahre lang als Erzieherin gearbeitet hatte. Das damalige
Gesellenheim kam im Jahr 2000 in die Schlagzeilen: Nach der
österreichweiten Drogen-Razzia "Operation Spring" musste es
geschlossen werden. Jetzt befürchten viele Anrainer, dass mit Ute
Bock "Drogendealer, Gesindel und Lärm zurückkehren". Mit Stammtischen
und Unterschriftenlisten wird mobil gemacht. "Wenn es ein Problem
gibt, kann jeder Anrainer zu mir kommen", sagt Ute Bock, "meine Türen
sind immer offen." Die 69-Jährige ist Widerstand gewohnt. Wie will
man den Anfeindungen begegnen? Sind die Ängste der Nachbarn
berechtigt? Christina Lenhart und Christian Zechner begleiten den
Umzug.
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.
Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Karin Wögerer
Tel.: (01) 87878 - DW 12913
http://presse.ORF.at
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