bfi Wien: Töchtertag im Berufsausbildungszentrum BAZ

Mehr Frauen in die Technik - Berufsorientierung, Workshops und Role-Models

Wien (OTS) - Im Rahmen des 11. Wiener Töchtertags am 26.4.2011 kamen über 40 Mädchen bzw. Schülerinnen aus Hauptschulen, Kooperativen Mittelschulen und AHS zu Berufsinformation und Workshops ins Berufsausbildungszentrum des bfi Wien. Das BAZ verfügt über praxisgerecht eingerichtete Werkstätten für die Facharbeiter/innen-Intensivausbildungen für Metall-, Elektroberufe, Tischlerei und Baugewerbe (Auftrag des AMS). Bei diesen Ausbildungen liegt die Frauenquote bei 10 % (aktuell 80 von 800 Teilnehmer/innen), der Anteil der Ausbilderinnen liegt bei 23 % - Role-Models auch für die Mädchen am Töchtertag!

Mag. Tanja Wehsely, Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete besuchte gemeinsam mit dem Geschäftsführer des bfi Wien, Mag. Franz-Josef-Lackinger die Mädchen im BAZ.

"Es freut mich, dass immer mehr Betriebe beim Töchtertag mitmachen und speziell auch die Ausbildungseinrichtung BAZ des bfi Wien, die eine wesentliche Rolle bei den Facharbeiter/innen-Ausbildungen in Wien spielt. Die Kooperation mit den Schulen im Vorfeld des Töchtertags ist besonders wichtig, sodass die Lehrer/innen die Mädchen im Detail informieren bzw. neugierig machen können. In den Werkstätten des bfi Wien werden die Mädchen vertiefend über atypische Berufe und Ausbildungen informiert und können sich gleich vor Ort mit den technischen und handwerklichen Möglichkeiten spielerisch auseinandersetzen. Es war eine Freude zu sehen, wie stolz die Mädchen ihre Werkstücke aus Metall, Gips oder Holz im BAZ präsentierten", so Wehsely.

Der Töchtertag ist eine Initiative der Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und der Frauenabteilung der Stadt Wien in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Wien und des Wiener Stadtschulrats.

Industrie und Gewerbe brauchen qualifizierte Techniker/innen und Handwerker/innen. Der wirtschaftliche Erfolg hängt von den überdurchschnittlich motivierten und leistungsbereiten Mitarbeiter/innen ab. Und hohe Motivation findet man bei den Frauen, die sich entgegen den üblichen Berufslaufbahnen ganz bewusst für die Technik entschieden haben!

Gründe genug, um auf allen Ebenen früh genug Information und Beratung anzubieten und weibliche Vorbilder in nicht-traditionellen Berufen und Betrieben, die Frauen fördern, hervorzuheben.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Gabriele Masuch, bfi Wien, 1034, Alfred-Dallinger-Platz 1, 81178/10385, g.masuch@bfi-wien.or.at, www.bfi-wien.at - www.baz.at

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