- 26.04.2012, 11:26:13
- /
- OTS0153 OTW0153
Wissensfabrik Österreich will harte Nuss knacken
Österreichische Unternehmen gestalten Bildung aktiv mit. Ziel: langfristige Sicherung des qualifizierten Nachwuchses für Standort Österreich
Mödling (OTS) - Wien, 25.4.2012.- Die Initiative Wissensfabrik -
Unternehmen für Österreich (www.wissensfabrik-oesterreich.at)
präsentierte am 25.4. bei einer Veranstaltung in der Wiener
Volksschule Monte Laa den Gästen und Medien ihre Ziele und ersten
Bildungsprojekte. Die im vergangenen Jahr von Bank Austria, BASF,
Bosch, Henkel, Industriellenvereinigung, Kapsch, Miba und Siemens
gegründete Wissensfabrik trat damit zum ersten Mal an die
Öffentlichkeit und zeigte sich als integrative Plattform der
Industrie für exzellente Bildungsinitiativen in Österreich. "Mit
unserem Engagement verstehen wir uns als Ergänzung und Unterstützung
des österreichischen Bildungssystems", betont Dr. Joachim Meyer,
Präsident der Wissensfabrik Österreich.
Qualifizierten Nachwuchs sichern
"Unser gemeinsames Ziel ist es, langfristig durch die Aktivitäten der
Wissensfabrik und ihrer Mitgliedsunternehmen einen Beitrag zur
Sicherung des qualifizierten Nachwuchses in Österreich zu leisten",
erklärt Dr. Gerhard Riemer, Vize-Präsident der Wissensfabrik
Österreich. Bereits heute würden laut Industriellenvereinigung
heimische Betriebe einen zunehmenden Mangel an qualifizierten
Mitarbeitern in naturwissenschaftlichen und technischen Fächern
registrieren. "Solche Kräfte werden aber dringend benötigt, um die
Attraktivität des Standortes Österreichs für die Zukunft
sicherzustellen und zu verstärken. Das bedeutet: Es muss heute für
die Jobchancen unserer Kinder und Jugendlichen etwas unternommen
werden, um morgen gut aufgestellt zu sein." Die Wissensfabrik würde
ihren Beitrag dazu leisten, dass sich Kinder stärker für technische,
naturwissenschaftliche und wirtschaftliche Themen interessieren - ja
vielleicht sogar begeistern - und ihre vorhandenen Talente
rechtzeitig erkannt und genutzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt der
Wissensfabrik sei zudem die Förderung von Sprachkompetenz. "Wir
wollen dem Bildungssystem neue Impulse geben. Wir wollen, dass sich
in dieser Schlüsselfrage etwas positiv bewegt", betont Riemer.
Handeln statt reden
Im Vordergrund steht das Handeln, nicht nur das Reden. Dies bewiesen
die anwesenden hochrangigen Repräsentanten der Mitgliedsunternehmen
gleich zu Beginn der Veranstaltung: Gemeinsam mit Volksschülern
experimentierten sie eigenhändig bei verschiedenen Werkstationen mit
den Werkzeug- und Materialkisten der ersten
Wissensfabrik-Leuchtturmprojekte "KiTec - Kinder entdecken Technik"
und "NaWi - geht das?". Dabei wurde offensichtlich, wie spannend und
unterhaltsam praxisnahes Lernen sein kann: Die spielerische
Komponente und die Aha-Effekte der verschiedenen Experimente
begeisterten Schüler ebenso wie erwachsene Führungskräfte.
Informationsinseln der Mitglieder- und Kooperationsprojekte, wie der
"Teachers Award", das Kinderlabor "KidsLab", das Pilotprojekt
"Erzählkiste" und das Online-Tool "scienceclip.at", rundeten die
praxisnahe Präsentation der Wissensfabrik-Aktivitäten ab.
Aktivitäten setzen, Bildung mitgestalten, die "Nuss knacken"
Bei der anschließenden "moderierten Sprechstunde" kamen Lehrer,
Schüler und die Vertreter der Wissensfabrik-Gründungsunternehmen zu
Wort: Dr. Joachim Meyer (BASF), Dr. Rainer Hauser (Bank Austria), Dr.
Therese Niss (Miba), DI (FH) Christian Ganser (Bosch), Ing. Wolfgang
Hesoun (Siemens), Doris Kruschitz-Bestepe MA, MAS (Kapsch), Mag. Paul
Vetter (Henkel) und Dr. Gerhard Riemer (Industriellenvereinigung)
ließen in ihren Statements keinen Zweifel daran aufkommen, dass die
Wissensfabrik in Österreich mit geballter Kraft das österreichische
Bildungssystem beleben will.
"Der Mangel an qualifiziertem Nachwuchs ist eine harte Nuss, die es
zu knacken gilt", ist sich Wissensfabrik-Präsident Meyer bewusst. Man
stehe im globalen Wettbewerb. "Deshalb laden wir Unternehmen, aber
auch Organisationen und Institutionen, denen die Attraktivität des
Standortes Österreich sowie die Chancen unserer Kinder am Herzen
liegen, ein, sich unter dem Dach der Wissensfabrik zusammen finden
und Aktivitäten zu setzen. Denn wir wollen das österreichische
Bildungssystem aktiv mitgestalten!", unterstreicht Meyer. Er freut
sich über steigende Mitgliederzahlen und Bildungspartnerschaften.
"Innerhalb von nur einem Jahr traten weitere acht Unternehmen und
Organisationen der Wissensfabrik Österreich bei. Insgesamt engagieren
sich Mitglieder bis dato bereits in 26 aktiven
Bildungspartnerschaften in ganz Österreich. Und es werden immer mehr.
Das Interesse seitens der Unternehmen und Schulen ist enorm."
Rückfragehinweis:
Rückfragehinweis & Bildmaterial:
Externe Medienbetreuung @Putz & Stingl Public Relations, Hr. Christoph Valencak, Tel.: 02236 23424 51, E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PUZ






