- 25.04.2012, 13:44:58
- /
- OTS0235 OTW0235
FCG-Schnedl: Pauschalverdächtigungen gegen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind unerträglich!
Bei Rückgang von Krankenständen Restriktionen in diesem Bereich einzufordern, ist wenig durchdacht
Wien (OTS/FCG) - "Dass von manchen Wirtschaftsvertretern täglich
neue Pauschalverdächtigungen gegen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
rund um das Thema Krankenstände erhoben werden, ist unerträglich.
Noch dazu wo die Krankenstandsquoten im Laufe der letzten Jahre
beträchtlich gesunken sind", kritisiert der FCG-Bundesvorsitzende,
Norbert Schnedl, die Aussagen mancher Wirtschaftsvertreter.
"Wir fordern auch bei diesem Thema einen konstruktiven Dialog, wie es
in der Sozialpartnerschaft bis jetzt üblich ist. Botschaften und
abstruse Forderungen über die Medien auszurichten, ist ein schlechter
Stil", so Schnedl.
"Die FCG sieht die Wirtschaft als wichtigen Partner für eine
menschengerechte, verantwortungsvolle und soziale Politik in diesem
Land. Die jahrzehntelang bewährte Sozialpartnerschaft soll auch in
Zukunft die Basis für einen tragfähigen Dialog in allen sozialen
Fragen bilden", so Schnedl weiter.
"Selbstverständlich ist Missbrauch bei Krankenständen so wie auch in
allen anderen Bereichen, z.B. bei Steuern und Sozialabgaben,
abzustellen. Anstelle von pauschalen Verdächtigungen sollten
konstruktive Vorschläge, wie z.B. die Verbesserung der betrieblichen
Gesundheitsvorsorge, den Dialog prägen. Hetzkampagnen gegen die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind auf das entschiedenste
zurückzuweisen", so Schnedl abschließend.
Rückfragehinweis:
FCG-Kommunikation
Anneliese Rothleitner-Reinisch,MSc
Tel.: 0664-614 50 52
Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FCG






