• 25.04.2012, 10:57:34
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"Eco" am 26. April: Steigende Nachfrage nach Generika

Außerdem: Kritik an Euro-Rettung - Streit um Fiskalpakt

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag,
dem 26. April 2012, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Gesunde Geschäfte: Patienten nehmen vermehrt "nachgemachte"
Arzneimittel

Nach der größten Übernahme des Jahres in der Pharmabranche, einem
Milliardendeal eines Generika-Produzenten, blickt "Eco" hinter die
Kulissen der Generika-Produzenten und -Händler in Österreich. Unter
Generika versteht man Kopien eines Markenmedikaments, für das der
Patentschutz abgelaufen ist. Sie gelten als für den Patienten gleich
wirksam und ebenso sicher wie die Originale, werden jedoch wesentlich
billiger abgegeben, weil weniger für Forschung, Entwicklung und
Werbung ausgegeben werden muss. Österreich hinkt bei der
Verschreibung von Generika gegenüber anderen europäischen Ländern
nach, die Tendenz ist aber steigend. Bericht: Bettina Fink und Zoran
Dobric.

Kritik an Euro-Rettung: Streit um Fiskalpakt

Am Höhepunkt der europäischen Schuldenkrise ist er über die Bühne
gegangen, der EU-Fiskalpakt. Außer Tschechien und Großbritannien
haben ihn alle EU-Mitglieder unterzeichnet. Der Vertrag soll die
europäischen Regierungen in Zukunft zwingen, ihre Staatshaushalte zu
sanieren, und sie hindern, sich noch einmal ins Schuldenchaos zu
manövrieren. Was in der Öffentlichkeit bisher vorwiegend unter
"Schuldenbremse" diskutiert wurde, beinhaltet freilich einige andere
Konsequenzen, die zum Teil sehr tief in die Souveränität staatlicher
Wirtschaftspolitik eingreifen. Die Europäische Kommission könnte so
bald zur eigentlichen Wirtschaftsregierung Europas werden,
kritisieren Experten und Politiker. Allen voran stellt der
französische sozialistische Präsidentschaftskandidat Francois
Hollande den Pakt als knallhartes Disziplinierungs-Projekt infrage
und droht es zu blockieren. Auch in Österreich kritisieren einzelne
Wirtschaftsforscher den Pakt. Sie befürchten, dass eine allzu rigide
Schuldenbremse vor allem das schwache Wirtschaftswachstum abwürgt und
die europäische Wirtschaft so erst recht in die Rezession treibt.
Andere Experten halten den Fiskalpakt für eine längst notwendige und
verbindliche Regelung. "Eco" analysiert die Streitpunkte. Bericht:
Hans Hrabal und Beate Haselmayer.

Italien macht ernst: 120 Milliarden sollen eingetrieben werden

Regierungschef Mario Monti greift hart durch. Er will das
überschuldete Italien vor allem über deutlich höhere Steuereinnahmen
sanieren. So wird die Einkommensteuer für Besserverdiener von 41 auf
43 Prozent erhöht. Spitzenverdiener werden mit einer Sonderabgabe
noch stärker belastet. Und eine von Berlusconi abgeschaffte
Immobiliensteuer soll wieder eingeführt werden. Die Maßnahmen treffen
aber auch Pensionisten und Arbeitnehmer voll. Besonders viel erwartet
sich Monti von seinem Kampf gegen die Steuerhinterziehung. Durch
totale Transparenz will er das Prinzip des "gläsernen Steuerzahlers"
einführen, Kontrollen an allen Orten durchführen und so 120
Milliarden Euro flott machen. Bericht: Mathilde Schwabeneder.

Nützliches fürs Handy: Was man über "Apps" wissen sollte

Handy klingt alt, Smartphones sind in. Und mit diesen ist die
Nachfrage nach "Apps", Kurzform für Applications, explosionsartig
gestiegen. Durch sie wird das Handy zum elektronischen Schweizer
Messer. Apps sind die kleinen Programme, die dem Smartphone den
persönlichen Touch verleihen. Egal ob Apps für Fotografie, Spiele,
Musik oder Handybanking, jeder Besitzer eines iPhones oder
Android-Geräts hat ein Angebot von Millionen von Apps zur Auswahl.
Mehr als 50.000 neue Apps sind allein in einem Monat neu auf den
Markt gekommen. Das lässt vor allem die Kassen der beiden großen
Plattformbetreiber Apple und Google klingeln. Aber auch viele
heimische Firmen profitieren von den kleinen Programmen für das
Smartphone. "Eco" beleuchtet die Szene und zeigt neueste
Entwicklungen. Bericht: Hans Wu.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Karin Wögerer
Tel.: (01) 87878 - DW 12913
http://presse.ORF.at

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