- 24.04.2012, 10:00:38
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"Generation Facebook": Zufrieden, aber gestresst
Allianz und AGES präsentieren aktuelle Studie über die Lebensstil- und Ernährungs-Risiken der 14- bis 24-Jährigen
Wien (OTS) - Facebook ist die wichtigste Konstante im Leben der
14- bis 24-Jährigen. Täglich zwei Stunden verbringen die jungen
Österreicherinnen und Österreicher im virtuellen sozialen Netzwerk,
wie eine gemeinsame Studie von Allianz Versicherung und AGES -
Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit jetzt ermittelte.
Sport und Bewegung wird hingegen oftmals ebenso zurückgestellt wie
ein ausreichender Schlaf. Das Thema Ernährung stößt bei der Jugend
auf mäßiges Interesse, Informationen darüber holt man sich eher über
Google als von Eltern oder Freunden.
"Der tägliche Lebensstil der 14- bis 24-Jährigen ist von erhöhtem
Tempo geprägt und wird häufig als stressig empfunden", berichtet
Allianz Vorstand Dr. Johann Oswald über eines der zentralen
Ergebnisse der aktuellen Umfrage. So nimmt sich gut die Hälfte der
Befragten nicht mehr als fünf Minuten Zeit für das Frühstück. Auto-
oder Mopedfahren findet deutlich mehr Anhänger als Laufen oder
Radfahren, und die nächtliche Ruhe beschränkt sich für jeden Fünften
auf weniger als sechs Stunden. "Ein Leben auf der Überholspur", so
Oswald, aus dem eine Reihe von Risikofeldern für die körperliche und
psychische Gesundheit resultieren.
Facebook immer dabei
Geborgenheit in dieser turbulenten Welt findet man primär in der
Online-Community. Bereits 87 Prozent der Österreicherinnen und
Österreicher zwischen 14 und 24 Jahren sind Mitglied bei Facebook und
haben dort im Schnitt 271 Freunde. Der virtuelle Dialog mit diesen
erfolgt lebensbegleitend durch den Tag hindurch. 27 Prozent nutzen
Facebook während des Fernsehens, 16 Prozent während Arbeit oder
Unterricht. sieben Prozent können sich sogar auf der Toilette nicht
von Facebook trennen, sechs Prozent während des Essens. Den
geposteten Inhalten auf Facebook stehen viele User freilich durchaus
kritisch-distanziert gegenüber. Generell hat Online dem Fernsehen bei
der Jugend inzwischen deutlich den Rang abgelaufen, auch Spiele
verlieren mittlerweile klar an Reiz.
Risiko Reizüberflutung
Immerhin: 73 Prozent der jungen Menschen sind mit ihrem Leben
grundsätzlich zufrieden, treffen im Schnitt 15 Freunde auch in der
realen Welt und haben fünf enge Vertraute. Rund zwei Drittel achten
ganz bewusst auf ihr optisches Styling und betreiben hin und wieder
Sport. Extremsportarten oder schweißtreibender Workout stellen
freilich nur ein ausgesprochenes Minderheitenprogramm dar. "Das
Risikopotenzial liegt weniger in extremen Gefahrensituationen, denen
man sich aussetzt, sondern in einem alltäglichen Lebensstil voller
Reizüberflutung", kommentiert Allianz Experte Oswald das
Datenmaterial. Ein auf die Bedarfslage der Jugend zugeschnittenes
Produkt-Package biete die Allianz nun ganz neu mit "i-Start": eine
kombinierte Unfall-, Berufsunfähigkeits- und Haftpflichtversicherung
die für 30 Euro pro Monat die existenzgefährdendsten Risiken junger
Menschen abdeckt. Die Allianz pflege aber auch, so Oswald, in der
Kommunikation mit jungen Menschen ganz bewusst jene digitalen Wege,
die sich dort längst durchgesetzt haben. Dementsprechend sind
telefonische Schadenmeldungen und elektronische Versicherungspolizzen
selbstverständlich. Und die Allianz Facebook-Seite habe rund 18.000
Fans.
Geringes Ernährungsbewusstsein
Wenig Risikobewusstsein herrscht hinsichtlich der Auswirkungen
dieses "Life to go"-Lebensstils auf die Ernährung. "Nur die Hälfte
aller jungen Menschen frühstückt täglich, jeder Zehnte verlässt
morgens immer das Haus, ohne etwas gegessen zu haben, berichtet Univ.
Doz. Dr. Ingrid Kiefer, Leiterin der Unternehmenskommunikation und
Scientific Coordinator der Abteilung Zentrum für Ernährung &
Prävention im Bereich Daten, Statistik und Risikobewertung der AGES.
Mittags und abends werde dann mit etwas mehr Konstanz und in Ruhe
gegessen, allerdings vorwiegend bei den jüngeren Personen, die noch
unter elterlicher Obhut leben.
Rauchen, Alkohol oder Energy Drinks stehen bei der Mehrzahl der
Befragten selten bis gar nicht auf dem Programm, auch Fast Food wird
nicht öfter als ein bis zwei Mal pro Woche konsumiert. 48 Prozent
nehmen täglich Milchprodukte zu sich, 31 Prozent Obst, 21 Prozent
Gemüse. Schwarzbrot ist deutlich beliebter als Weißbrot, und
Fruchtsäfte/Limonaden liegen weit vor Kaffee oder alkoholischen
Getränken. Dementsprechend meint ein Großteil der Befragten, sich
durchaus gesund zu ernähren. Die Bio-Qualität von Lebensmitteln ist
Jugendlichen allerdings nicht besonders wichtig, das Interesse daran
steigt erst mit zunehmendem Alter an. "Ernährung wird von jungen
Menschen zumeist als unproblematischer, selbstverständlicher Teil des
Alltags empfunden, über den sich nicht allzu viel nachzudenken
lohnt", fasst Kiefer zusammen.
Breites Erlebnisspektrum
Insgesamt zeichnet die aktuelle Allianz-AGES-Studie das Bild einer
Generation, deren Erlebnisspektrum sich auf den virtuellen Raum
ausgeweitet hat und die in jeder Beziehung extrem flott unterwegs
ist. Der Gesundheit ist dies nicht immer zuträglich, immerhin 39
Prozent der 14- bis 24-Jährigen geben an, eine oder mehrere
Erkrankungen zu haben, wobei Allergien, Hauterkrankungen und Asthma
an vorderster Stelle liegen. 6 Prozent leiden auch im jugendlichen
Alter bereits an Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen.
In die Zukunft blicken die meisten jungen Menschen mit einer Mischung
aus Erwartungsfreude, Zuversicht und Ungewissheit. So macht es 44
Prozent der Befragten "glücklich", an die Zukunft zu denken, 43
Prozent fühlen sich "ängstlich" und 40 Prozent können es "kaum
erwarten".
AGES: Gesundheit für Mensch, Tier und Pflanze
Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH nimmt im
Auftrag der Republik Österreich vielfältige Aufgaben auf dem Gebiet
der Gesundheit und Ernährungssicherheit wahr. Ihre Aufgaben ergeben
sich aus den Anforderungen des Österreichischen Gesundheits- und
Ernährungssicherheitsgesetzes (GESG) und der Europäischen
Lebensmittelsicherheitspolitik: Dazu gehören u. a. die Wahrung des
Schutzes der Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen; die
Wahrung der Sicherheit und Qualität der Ernährung, der Schutz der
Verbraucherinteressen unter Berücksichtigung des Vorsorgeprinzips und
die Objektive, unabhängige und transparente Information der
Öffentlichkeit. Aktuelle Informationen können Sie unter www.ages.at
und auch über den AGES-Newsletter beziehen.
Univ.-Doz. Mag. Dr. Ingrid Kiefer
Leiterin der Unternehmenskommunikation und Scientific Coordinator
der Abteilung Zentrum für Ernährung & Prävention im Bereich Daten,
Statistik und Risikobewertung der AGES (Österreichische Agentur für
Gesundheit und Ernährungssicherheit). Ernährungswissenschafterin und
Gesundheitspsychologin, Habilitation für das Fach Sozialmedizin.
Lehrbeauftragte an der Medizinischen Universität Wien, beim
Universitätslehrgang Master of Public Health Vienna und beim
Universitätslehrgang für "Gender Medicine". Autorin zahlreicher
wissenschaftlicher Publikationen und populärer Sachbücher. Mitglied
des Obersten Sanitätsrates sowie Mitglied der Nationalen
Ernährungskommission (NEK) und des Präsidiums der NEK sowie Leiterin
der Arbeitsgruppe Dietary Guidelines & Ernährungskommunikation der
NEK. Weiters Mitglied der Kommission zur Herausgabe des
Österreichischen Lebensmittelbuches (Codexkommission), Mitglied der
Kommission der FAO/WHO Codex Alimentarium-Kommission (WECO), Mitglied
der EFSA Advisory Working Group on Communications und Mitglied des
Fachhochschulrates und der Österreichischen Gesellschaft für
Ernährung (ÖGE).
Downloads im Internet unter
http://www.unternehmen.allianz.at/presse/news/
- Foto Univ. Doz. Dr. Ingrid Kiefer, ((C) AGES) - Abdruck
honorarfrei
- Foto Dr. Johann Oswald, ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
- Charts Allianz-AGES-Studie "Generation Facebook"
Bitte beachten Sie unseren Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:
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Rückfragehinweis:
Mag. Manfred Rapolter, MA Unternehmenskommunikation Allianz Gruppe in Österreich Hietzinger Kai 101-105, 1130 Wien Tel: 05 9009 - 80690, Fax: - 40261 E-Mail: [email protected] Internet: http://www.allianz.at Dr. Ingrid Kiefer AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH Kompetenzzentrum Ernährung & Prävention Telefon: 050 555/36981 E-Mail: [email protected] Internet: www.ages.at
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