Bures unterzeichnet Technologie-Kooperationsvertrag mit Russland

Abkommen soll heimischen Firmen Zugang zu russischen Märkten erleichtern

Wien (OTS/BMVIT) - Russland plant in jenen Bereichen die größten Investitionen, in denen österreichische Unternehmen das größte Know-how haben. Um heimischen Firmen den Zugang zum großen russischen Markt zu ebnen, hat Infrastrukturministerin Doris Bures am Montag im Beisein von Bundespräsident Heinz Fischer in der Präsidentschaftskanzlei einen Kooperationsvertrag mit Russlands Vizepremier Viktor Zubkov unterzeichnet. ****

"Ich möchte heimischen Unternehmen den Zugang zu großen, wachsenden Märkten erleichtern und den Innovationsstandort Österreich stärken", so Infrastrukturministerin Bures. Das Abkommen zwischen Österreich und Russland schafft für österreichische Firmen eine solide Basis für konkrete Projekte im Infrastruktur-, Verkehrs-, Umwelt-, Gesundheits-und Energiebereich. Russland will in den kommenden Jahren hunderte Milliarden Euro in diese Bereiche investieren.

Wie die Ministerin im Gespräch mit dem russischen Vizepremier Zubkov unterstrich, haben österreichische Unternehmen in diesen Sektoren weltweite Technologieführerschaft und großes Interesse, Projekte in Russland umzusetzen. Investitionen und Engagements in Russland tragen zugleich zur Sicherung des Heimatstandortes bei und sichern Arbeitsplätze in Österreich.

Bereits im letzten Herbst hat Bures ein Kooperationsübereinkommen mit Russland unterzeichnet. Dabei ging es um die Teilnahme am Technologiepark Skolkowo, dem russischen "Silicon Valley". Auf einem Areal von der Größe des ersten Wiener Gemeindebezirks in der Nähe von Moskau sollen in den nächsten Jahren 30.000 bis 40.000 Forscher aus aller Welt tätig sein. Die ersten gemeinsamen Projekte im Bereich IKT und Automotive wurden bereits vereinbart. Der am Montag unterzeichnete Vertrag geht weit darüber hinaus. Er regelt die Zusammenarbeit auf gesamtstaatlicher Ebene. Ministerin Bures rechnet damit, dass schon im Sommer die ersten gemeinsamen Projekte vereinbart sein werden. Konkrete Investments planen etwa Frequentis, Kapsch, PORR, Andritz oder die VAMED-Gruppe. (Schluss)

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