Präsident des Asylgerichtshofes kann Kritik der Volksanwaltschaft nicht nachvollziehen

Wien (OTS) - Die einseitige Darstellung der Volksanwältin Terezija Stoisits, dass sich mit Einführung des Asylgerichtshofes im Juli 2008 die Hoffnung nach rascheren Verfahren nicht erfüllt habe und der Rechtsschutz damit "in Frage gestellt" sei, ist für Harald Perl, Präsident des Asylgerichtshofes, nicht nachvollziehbar.
Eine derartige Schlussfolgerung negiert die positiven Entwicklungen seit der Einrichtung des Asylgerichtshofes, die zu einer in dieser Form noch nie da gewesenen nachhaltigen Beschleunigung der Beschwerdeverfahren und damit zur Verbesserung des Rechtsschutzes geführt haben.

So konnten neben dem Abbau der Altverfahren 70% der beim Asylgerichtshof neu anhängig gewordenen Beschwerdeverfahren abgeschlossen werden. Ziel des Asylgerichtshofs ist es nunmehr, jene verbliebenen 30% der Verfahren, aus der Gruppe derer sich die Beschwerden an die Volksanwaltschaft ergeben, sukzessive an die gesetzliche Entscheidungsfrist heranzuführen. Dies ist der Volksanwaltschaft auch mehrmals dargelegt worden.

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