- 23.04.2012, 09:32:37
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"Lange Nacht" macht Forschung zum Erlebnis - Rekord bei Beteiligung
Wirtschaftsminister Mitterlehner, Wissenschaftsminister Töchterle und Forschungsrat unterstützen "Lange Nacht der Forschung 2012" auf Bundesebene - Mehr Stationen denn je
Wien (OTS/BMWFJ) - "Staunen-Forschen-Dabei sein!" lautet das
Motto: Am Freitag, 27. April findet die fünfte "Lange Nacht der
Forschung" in den Bundesländern Burgenland, Kärnten, Oberösterreich,
Niederösterreich, Salzburg, Steiermark, Vorarlberg und Wien statt.
"Heuer schlägt die Lange Nacht der Forschung alle Rekorde: 24
Regionen mit insgesamt 1.382 Stationen an 184 Standorten nehmen
teil", betonen Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und
Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle mit Blick auf Österreichs
größte Initiative zur Kommunikation von Forschung, Technologie und
Innovation. "Die Darstellung des Forschens im Elfenbeinturm dürfte
damit endgültig widerlegt sein", so Forschungsratsvorsitzender Hannes
Androsch. Zum Vergleich: 2010 nahmen fünf Bundesländer mit nur 430
Stationen teil, 2012 sind es mehr als drei Mal so viele Stationen.
"In der Langen Nacht wird Forschung zum Erlebnis. Durch unsere
Unterstützung wollen wir die steigende Bedeutung von Ideenreichtum
und Erfindergeist für den Standort Österreich aufzeigen. Denn nur mit
innovativen Produkten und Dienstleistungen können sich unsere
Unternehmen auf dem globalen Markt behaupten, Arbeitsplätze schaffen
und den Wohlstand im Land sichern", betont Mitterlehner, der
insbesondere den Bundesländern für das deutlich ausgeweitete Programm
dankt. "Unser Angebot soll gerade jungen Menschen die Welt der
Innovationen vermitteln und die großen Karrierechancen aufzeigen",
verweist Mitterlehner zudem auf die Rolle der "Langen Nacht der
Forschung" als Kontaktbörse.
"In der Langen Nacht der Forschung eröffnet sich die faszinierende
Welt der Wissenschaften in besonders eindrucksvoller Art und Weise",
sagt Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle.
"Wissenschaft und Forschung sind prägende Faktoren von Innovation und
initiieren wichtige gesellschaftliche, soziale, kulturelle und
ökonomische Prozesse. Zugleich ist Forschung eine tägliche
Begleiterin, auch wenn sie oftmals nicht als solche wahrgenommen
wird. Forschung ist vor allem Quelle von Erkenntnis, sie steckt aber
auch in jedem Medikament, das zu unserer Gesundung beiträgt, in jedem
technischen Gerät, das unseren Alltag erleichtert und unsere Freizeit
bereichert, sowie in jedem Unternehmen, das neue Arbeitsplätze
schafft. In diesem Sinne darf ich allen Besucherinnen und Besuchern
eine unvergessliche Nacht im Zeichen der Forschung wünschen", so
Töchterle.
In den acht Bundesländern wird an 1.382 Stationen in 24 Regionen
ein spannendes Programm geboten. Die Universitäten und
Fachhochschulen beteiligen sich mit rund 40 Prozent der Stationen.
Weitere 20 Prozent werden von kleinen und mittleren Unternehmen sowie
von der Industrie betrieben, während sich die außeruniversitären
Forschungseinrichtungen mit etwa 15 Prozent der Stationen engagieren.
Dazu kommen noch Standorte, die von Museen und anderen
forschungstreibenden Einrichtungen angeboten werden.
Der Eintritt ist frei - Alle Informationen auf www.lnf2012.at
Der Event beginnt bei freiem Eintritt je nach Region bzw. Station
bereits ab 16 Uhr und bietet bis weit in die Nacht zahlreiche
Highlights. Besucher können die aktuellsten Forschungsergebnisse,
Technologien und Innovationen der Unternehmen und Universitäten
bestaunen sowie die Wirkung neuer Energietechnologien beobachten. In
Experimenten, Vorträgen und Workshops erfahren die Besucher, was
hochkarätige Forscher täglich leisten. Für Kinder und Jugendliche
wird an mehreren Stationen ein Sonderprogramm angeboten. Dazu kommt:
Vieles, was beobachtet und getestet werden kann, ist sonst nicht
öffentlich zugänglich.
Die genauen Informationen zu den einzelnen Standorten in den acht
teilnehmenden Bundesländern, deren Beginnzeiten sowie wichtige
Hinweise zu Transfers und Erreichbarkeit sind auf der Webseite
www.LNF2012.at abrufbar. Das Bundesland Tirol veranstaltet am
28.April eine Tiroler Nacht der Forschung, Bildung & Innovation.
Forschungsrat unterstützt und koordiniert Initiative
Aus Sicht des Rates für Forschung und Technologieentwicklung ist
der LNF-Erfolg jeder einzelnen Person zu verdanken, die sich aktiv an
den Vorbereitungen beteiligt: "Jedes Bundesland hat nach den
bereitstehenden Ressourcen das bestmögliche Programm vorbereitet.
Viele regionale Sponsoren unterstützen die Standorte, die beiden
Ministerien für Wissenschaft und Forschung sowie für Wirtschaft,
Familie und Jugend sowie ein innovatives Unternehmen aus
Oberösterreich unterstützen die bundesweiten Maßnahmen. Dieses
Zusammenwirken und der positive Elan, der hier geschaffen wurde muss
nun weiter getragen werden! Man erkennt auch sehr gut, dass viele
Wissenschaftler/innen gerne bereit sind ihre Leistungen auch einer
breiten Öffentlichkeit zu präsentieren", betont der Rat abschließend.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend Sprecher des Ministers: Mag. Volker Hollenstein Tel.: +43 (01) 711 00-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58 mailto:[email protected] www.bmwfj.gv.at Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Markus Gorfer Pressesprecher Büro des Bundesministers o.Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle Minoritenplatz 5, A-1014 Wien Tel.: (+43) 01/53120-9027 Fax: (+43) 01/53120-81-9007 mobil: +43(0)664 88 69 23 01 [email protected] www.bmwf.gv.at DI Dr. Ludovit Garzik - Geschäftsführer des Rates für Forschung und Technologieentwicklung Tel. 01 - 713 1414 Mail: [email protected]
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