- 22.04.2012, 11:54:09
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Neue Form der EMS-Auswertung rechtswidrig
MedUni Wien: Dieses Jahr soll der Test geschlechtsspezifisch ausgewertet werden
Wien (OTS) - Wie in der Novembersitzung des Senats der
Medizinischen Universität Wien angekündigt wird der EMS für
Studienwerber in Wien dieses Jahr geschlechtsspezifisch ausgewertet.
"Seit gestern liegt der ÖH Medizin Wien das Gutachten von Univ. Prof.
Dr. Joseph Marko, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät an der
Karl-Franzens-Universität Graz, vor. Dieses besagt klar, dass die
neue Form der Auswertung rechtswidrig ist. Die ÖH Medizin Wien
fordert die Rücknahme der neuen Auswertungsform und verlangt in die
Entwicklung neuer Regelungen eingebunden zu werden", erklärt
Christian Orasche, Vorsitzender der ÖH Medizin Wien.
"Der bestehende Gender Gap stellt mit Sicherheit ein Problem dar,
welches von der Politik in Angriff genommen werden muss. Die jetzige
Lösung kaschiert das grundlegende Problem nur.", führt Birgit Ludwig,
stellvertretende Vorsitzende der ÖH Medizin Wien aus.
"Frauenförderung ist für die ÖH ein sehr wichtiges Thema, muss sich
jedoch im rechtlich abgesichertem Rahmen bewegen und darf keine
Diskriminierung von Männern darstellen", stellt sie weiter fest.
"Ein gestern von der ÖH Medizin Wien eingebrachter Antrag im Senat
der MedUni Wien, in dem der Senat das Rektorat auffordert die
geschlechtsspezifische Auswertung des Testes auszusetzen, wurde
mehrheitlich angenommen", erklärt Philipp Wimmer, stellvertretender
Vorsitzender der ÖH Medizin Wien. "Die ÖH hofft nun auf ein Einlenken
des Rektorats", stellt er abschließend fest.
Rückfragehinweis:
Christian Orasche Vorsitzender der ÖH Medizin Wien Tel.: +436765048069 Mail: [email protected] Philipp Wimmer Stv. Vorsitzender der ÖH Medizin Wien Tel.: +436604754373 Mail: [email protected]
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