- 21.04.2012, 08:00:32
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"profil": Theaterleiter üben Kritik an der Datenlage der Stadt Wien
Die längst fällige Evaluation zur Wiener Theaterreform soll erst in den nächsten Wochen präsentiert werden
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, geht die Evaluation der Wiener
Theaterreform gerade in die Endphase. "Wir werden datenbasiert
Handlungsempfehlungen aussprechen, aber keine Ratschläge erteilen,
die einzelne Häuser oder Gruppen betreffen", sagt Christian Schober
vom NPO-Institut der Wirtschaftsuniversität Wien, das die Analyse
durchführt: "Szene und Kulturpolitik können dann erstmals auf Basis
der Daten der letzten acht Jahre fundiert diskutieren." Laut Schober
werden nicht nur Mittelbühnen und freie Gruppen untersucht, sondern
auch Theater an der Josefstadt, Theater der Jugend, Volkstheater und
die Vereinigten Bühnen. Die Datenlage bei den Mittelbühnen und der
Projektförderung sei allerdings "nicht berauschend", so Schober. Auch
Theaterleiter kritisieren nun, dass jenes Zahlenmaterial, das sie
regelmäßig an die MA7 schicken mussten, in keine Online-Datenbank
übertragen wurde. Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny kontert auf
profil-Anfrage, man verstehe sich als "Förderstelle und nicht als
wissenschaftliches Dokumentationsarchiv". Die Ergebnisse der
Evaluation sollen "im Lauf der nächsten Wochen" präsentiert werden.
Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502
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