- 20.04.2012, 12:02:13
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BILLA und BOKU starten Studienprojekt für eine verbesserte Tierhaltung
Wiener Neudorf/Wien (OTS) - Die Universität für Bodenkultur Wien
(BOKU) und BILLA starten ein gemeinsames Projekt: In einer Studie
prüfen die Universität und Österreichs Supermarkt Nummer 1 die
Möglichkeiten, die konventionelle Schweinefleischproduktion für BILLA
nachhaltig zu verbessern.
Die intensive Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere wird immer
wieder öffentlich diskutiert. Landwirtschaftliche Betriebe stehen vor
der großen Herausforderung, sowohl die Nachfrage nach qualitativ
hochwertigem, leistbarem Fleisch bedienen, als auch die Anforderungen
der Gesellschaft nach einer tier- und umweltgerechten Produktion
erfüllen zu müssen. "BILLA als verantwortungsvoller und größter
'Ernährer' Österreichs hat in der Vergangenheit bereits oft gezeigt,
konkrete Veränderungen und Verbesserungen - die oft weit über die
gesetzlichen Vorschriften hinausgehen - initiieren zu können. War es
einst die Verbannung von Legebatterien-Eier aus den Regalen oder erst
kürzlich die Umstellung bei österreichischen Hühner-Lieferanten auf
kontrolliert gentechnikfreies Futter - als Supermarkt Nummer 1 haben
wir schon oft Akzente für neue Qualitätsstandards in der Branche
gesetzt. Qualitätsverbesserung bei Fleisch ist dabei ein Thema, das
uns ständig begleitet. Die jetzt vereinbarte, gemeinsame Studie ist
ein weiterer und wichtiger Baustein in unserer permanenten Suche nach
Weiterentwicklung", so Josef Siess, Vorstand der BILLA AG.
Startschuss für gemeinsames Studienprojekt
In dem gemeinsamen Projekt prüfen die Universität für Bodenkultur
Wien (BOKU) und BILLA nun die Möglichkeiten einer nachhaltigen
Verbesserung der Schweinefleischproduktion für BILLA, und somit in
Folge auch für die gesamte REWE International AG in Österreich.
Während der dreijährigen Projektphase wird gemeinsam mit
österreichischen Schweinemästern ein Maßnahmenkatalog erarbeitet und
umgesetzt, der vor allem das Wohlergehen der Tiere verbessern soll.
"Die Maßnahmen werden hinsichtlich ihrer Effektivität und zusätzlich
aus ökonomischer Sicht bewertet. Darüber hinaus werden auch
ökologische und soziale Aspekte betrachtet, um der komplexen
Situation von österreichischen Schweinemastbetrieben gerecht zu
werden und möglichst ganzheitliche Lösungswege zu finden", so
Christoph Winckler, Universitätsprofessor und Institutsvorstand des
Instituts für Nutztierwissenschaften der BOKU.
In die Studie werden nur solche Betriebe aufgenommen, die den
Hauptanteil ihres Betriebseinkommens durch die Schweinemast
erwirtschaften. Ziel ist die Entwicklung, die Implementierung und die
Evaluierung von Maßnahmen zur besseren Integration von Aspekten der
Nachhaltigkeit in die Schweinemast.
Über BILLA
BILLA und Österreich verbindet seit fast 60 Jahren eine
einzigartige Erfolgsgeschichte: Als Pionier im heimischen
Lebensmittelhandel sorgt BILLA dafür, dass in ganz Österreich täglich
Lebensmittel und Produkte zu einem fairen Preis verfügbar sind. BILLA
deckt damit als Nahversorger mit Hausverstand die ganze Range an
Produkten ab: Das Angebot reicht von einer breiten Palette an
Markenartikeln bis zu den erfolgreichen Eigenmarken, darunter die Ja!
Natürlich Bio-Produkte, Produkte der BILLA Eigenmarke bis hin zur
Diskontlinie Clever. BILLA arbeitet ständig am Produktsortiment und
Serviceangebot, um so den Bedürfnissen der Menschen in Österreich
gerecht zu werden und ihnen tagtäglich ein kulinarisches Erlebnis zu
bieten.
Seit 1996 gehört BILLA zur REWE International AG und wurde damit
Teil eines der größten Lebensmittelhändler Europas. Nachhaltigkeit
hat BILLA in seiner Unternehmensstrategie umfassend verankert: Heute
sind rund 350 der mehr als 1.000 BILLA-Filialen in Österreich
energieeffizient. Weitere zentrale Themen der
BILLA-Unternehmensstrategie sind Gesundheit und die Förderung von
verstärktem Ernährungsbewusstsein der Österreicherinnen und
Österreicher. Der Verantwortung gegenüber seinen treuen Kunden, rund
17.500 Mitarbeitern und langjährigen Partnern wird BILLA auf
vielfache Art und Weise gerecht.
'Wer nicht von gestern sein will, beschäftigt sich mit morgen', sagt
der Hausverstand
Über die BOKU
Die Universität für Bodenkultur Wien wurde vor 140 Jahren als
landwirtschaftliche Universität gegründet und hat sich zu einer
modernen lebenswissenschaftlichen Universität auf drei größeren
Standorten in Wien (Türkenschanze und Muthgasse) und Tulln
entwickelt. Sie steht für Forschung und Lehre im Bereich der
nachhaltige Sicherung und zukunftsfähigen Nutzung der natürlichen
Ressourcen und die Gestaltung unseres Lebensraumes. Die BOKU hat
heute ca. 11.000 Studierende, 2200 MitarbeiterInnen und bietet 9
Bachelor und 25 Masterstudien neben mehreren PhD Programmen an. Zehn
Masterstudien werden auf Englisch abgehalten und bedingen den hohen
Anteil an ausländischen Studierenden von 18%. Die BOKU-ForscherInnen
wickeln mehr als 700 Projekte - von der Grundlagenforschung bis zur
anwendungsorientierten Forschung - ab. Im Green University Ranking
wurde die BOKU 2011 an erster Stelle im deutschsprachigen Raum
gelistet und an 12. Stelle in Europa.
"Die Universität des Lebens"
Rückfragehinweis:
REWE International AG Mag. (FH) Karin Nakhai Pressesprecherin und Leiterin Media Relations REWE International AG Industriezentrum NÖ-Süd, Straße 3, Objekt 16, A-2355 Wiener Neudorf Tel.: +43 2236 600 5261 maito:[email protected]
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